St. Otmar ist gegen Zürcher Talente in der Favoritenrolle

NLA-Leader St. Otmar spielt heute um 18 Uhr auswärts gegen GC/Amicitia. Die Zürcher stellen eine junge Mannschaft mit einigen talentierten Spielern.

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HANDBALL. Dass St. Otmar mit der Favoritenrolle umgehen kann, hat die Mannschaft am vergangenen Wochenende im Spiel gegen Basel gezeigt. Die Vorzeichen vor dem Spiel gegen GC/Amicitia sind ähnlich. Die Zürcher sind nicht wunschgemäss in die Saison gestartet. Drei Niederlagen gegen Kriens-Luzern, Pfadi Winterthur und Bern-Muri steht ein Unentschieden gegen Wacker Thun gegenüber.

Partie wird kein Selbstläufer

Anders sieht die Situation bei St. Otmar aus. Die Mannschaft von Spielertrainer Jan Filip hat die vergangenen drei Spiele gewonnen und führt die NLA-Tabelle erstmals seit knapp fünf Jahren wieder an. Trotzdem wird das Spiel gegen GC/Amicitia wohl kein Selbstläufer. Die Zürcher stellen zwar eine junge und unerfahrene Mannschaft. Das Kader ist aber mit einigen Talenten gespickt. Beispielsweise hat Luka Maros in diesem Jahr an der U18-EM auf sich aufmerksam gemacht. Der 18-Jährige war an der Endrunde in Österreich bester Torschütze des Turniers. Bereits zu Einsätzen im A-Nationalteam ist Luca Spengler gekommen. Der 20-Jährige gilt als grösstes einheimisches Talent auf der linken Rückraumposition. Der knapp zwei Meter grosse Rechtshänder, hat bereits im vergangenen Jahr eine starke Saison in der NLA gezeigt.

Schwankende Leistungen

Bei GC/Amicitia ist viel Talent vorhanden, dagegen fehlt es der Mannschaft von Trainer Walter Müller an Routine. Deshalb zeigten die Zürcher in der vergangenen Saison auch schwankende Leistungen.

Für St. Otmar ist heute in der Saalsporthalle ein Sieg Pflicht. Gelingt es den Ostschweizern, ihre normale Leistung abzurufen, dürfte GC/Amicitia keine allzu hohe Hürde darstellen. Gefährlich wird es für die Ostschweizer, wenn sie den Gegner ins Spiel kommen lassen und die junge Mannschaft der Zürcher ihre Schnelligkeit ausspielen kann. (chk)