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St. Otmar gewinnt haushoch gegen Meister Wacker Thun

In der NLA gewinnt St. Otmar gegen den Champions-League-Teilnehmer Wacker Thun deutlich mit 33:19. Damit bleiben die Ostschweizer in der Spitzengruppe der Tabelle vertreten.
Sarina Bischoff
St. Otmars Nicolas Reamy im Zweikampf mit zwei Thunern. (Bild: Ralph Ribi)

St. Otmars Nicolas Reamy im Zweikampf mit zwei Thunern. (Bild: Ralph Ribi)

In der sechsten Runde der NLA traf St. Otmar zum dritten Mal auf ein Topteam der Liga – und erstmals durften die St. Galler dabei als Sieger vom Platz. Gegen Wacker Thun waren die entscheidenden Tore für einmal auf ihrer Seite. Letztlich gewannen die Ostschweizer 33:19. Damit ist St. Otmar neu punktgleich mit Thun und zwei Punkte hinter Leader Kadetten Schaffhausen.

Nach der deutlichen Niederlage gegen den Titelaspirant Schaffhausen und einer knapp verlorenen Partie gegen die ebenfalls starken Winterthurer starten die Ostschweizer selbstbewusst ins Spiel gegen den Meister aus Thun. Und dies wurde belohnt: Von Beginn an hatten die St. Galler das Spiel in der Hand, agierten sowohl in der Abwehr als auch im Angriff sehr gut. In der Verteidigung wussten sie vor allem mit dem Zusammenspiel zwischen derselben und Torhüter Aurel Bringolf zu überzeugen. St. Otmars Andrija Pendic sagte:

«Wir haben sehr gut verteidigt. Die Blockabwehren der Verteidiger funktionierten gut, und unser Torhüter zeigte wichtige Paraden.»

In der Tat zeigte der St. Galler Torhüter eine starke Leistung und parierte die ersten beiden Thuner Würfe. Auch im weiteren Verlauf der Partie zeigte er immer wieder gute Paraden.

Zu knappe Pausenführung

In der Offensive zeigten sich die St. Galler entschlossen und nutzten die Möglichkeiten, die Wacker Thun ihnen bot. Sie liefen in die Zwischenräume und konnten vielfach mit nur einem Pass die gegnerische Abwehr aus dem Tritt bringen. Die Thuner ihrerseits kamen immer einen Schritt zu spät, wirkten statisch und mussten teils zu unfairen Mitteln greifen. Sie erreichten während der gesamten Partie nie ihr normales Niveau.

Die Ostschweizer um Andrija Pendic gewinnen gegen Thun. (Bild: Ralph Ribi)

Die Ostschweizer um Andrija Pendic gewinnen gegen Thun. (Bild: Ralph Ribi)

Einziger Makel in einer überzeugenden ersten Halbzeit war aus der Sicht von St. Otmar das Resultat. Zwar führte es zur Pause mit fünf Treffern beim Stand von 16:11, jedoch hätte der Vorsprung auch deutlicher ausfallen können. Einerseits brachten die Gäste aus Thun kaum etwas zu Stande, andererseits vergaben die Ostschweizer mehrere hochkarätigen Chancen. Dies tat jedoch der guten Stimmung der knapp 1000 Zuschauer in der Kreuzbleichhalle keinen Abbruch.

Zwei Treffer des Goalies

Wer jetzt in der zweiten Halbzeit eine Reaktion der Berner erwartete, sah sich getäuscht. St. Otmar kaufte den Thunern gleich nach Wiederbeginn den Schneid ab, indem es sieben Tore in Serie erzielte. Die Ostschweizer spielten sich in einen Rausch. Da verpuffte auch die taktische Variante der Thuner, die teils mit sieben Feldspielern und ohne Torhüter agierten. Dank des leeren Tors und der zu langsamen Wechsel erzielte St. Otmars Goalie Bringolf gleich zwei Treffer. Pendic sagte:

«In der 40. Minute hatten wir die Partie entschieden und konnten den Rest etwas gelassener angehen.»

Dies sei auch der Unterschied zur knappen Niederlage gegen Pfadi Winterthur gewesen, wo es das Team verpasst habe, davonzuziehen. Wacker Thun hingegen vermochte auch nach dem Nachlassen des Heimteams keine Resultatkosmetik mehr zu betreiben. Das Fazit fiel für Pendic daher durchwegs positiv aus: «Für uns ist alles aufgegangen, die Taktik hat funktioniert.»

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