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St.Otmar besiegt Kadetten Schaffhausen und wird zum Spitzenteam

St. Otmar gewinnt das Spitzenspiel gegen den Tabellenersten Kadetten Schaffhausen mit 33:27. Dank des Sieges springen die St. Galler auf den zweiten Platz, punktgleich mit dem gestrigen Gegner.
Fritz Bischoff
Nicht aufzuhalten: St. Otmars Max Höning. (Bild: Urs Bucher)

Nicht aufzuhalten: St. Otmars Max Höning. (Bild: Urs Bucher)

Stehend und klatschend begleiteten die rund 1000 Zuschauer St. Otmar gestern Abend in den letzten Spielminuten der Spitzenpartie gegen Leader Kadetten Schaffhausen zum unerwarteten 33:27-Sieg. Vor knapp zwei Monaten hatten die St. Galler noch mit 20:30 verloren. Ursache des wohl schlechtesten Saisonauftritts war eine total missratene Anfangsphase zur Partie. Dies sollte sich gestern Abend im Heimspiel gegen den Ligakrösus nicht wiederholen. Entsprechend konzentriert, vorsichtig – aber auch motiviert und emotional geladen gingen die St. Galler ihre Aufgabe an. 7:7 stand es nach einer Viertelstunde, 12:7 lagen sie nach 25 Minuten vorne und gar 15:9 führten sie nach 28 Minuten, ehe den Gästen noch zwei Tore zum 15:11-Pausenstand gelangen.

Diese erste Halbzeit war kein Vergleich zum ersten Saisonvergleich, als St. Otmar nach einer Viertelstunde 3:12 zurückgelegen hatte und zur Pause 6:16. Das Heimteam zeigte vor allem in der Defensive eine starke Leistung. Kämpferisch kompakt und im Vergleich zum knapp gewonnen Derby gegen Fortitudo Gossau vor allem emotional nicht wieder zu erkennen, stellte es die Schaffhauser vor phasenweise unlösbare Probleme. Die Gäste wirkten nicht zwingend und agierten tempoarm. Dies im Gegensatz zu den Gastgebern. Unter der Führung des Regisseurs Andrija Pendic wirkte die Offensive wohl nicht spektakulär, doch solide und zielgerichtet.

Ein starker Goalie als Rückhalt

Wer nach der Pause ein Nachlassen der Gastgeber oder einen Steigerungslauf der Gäste prophezeite, wurde schnell einmal eines Besseren belehrt. Wohl verkürzte Schaffhausen den Rückstand kurz einmal auf drei Treffer, doch war dies nicht mehr als ein leiser Hoffnungsschimmer. St. Otmar wirkte auch während der zweiten 30 Minuten stabil und trat als geschlossene Einheit auf. Topskorer Severin Kasier sagte:

«Wir waren als Team heute nicht zu besiegen. Es ist für uns ganz einfach alles aufgegangen, von der aggressiven Deckungsarbeit bis hin zu den geplant langen aber doch druckvollen Angriffen.»

Er war mir seinen neun Treffern – davon sechs verwertete Penalty – einmal mehr bester Werfer seines Teams, wollte sich aber als Teil des Kollektivs sehen. Aus diesem hob sich aber noch ein zweiter Spieler ab. Torhüter Aurel Bringolf lieferte mit seinen 16 Abwehrparaden eine starke Leistung und setzte dieser mit seinem Treffer zum 15:9 ins leere gegnerische Tor gleich selber die Krone auf. Doch eine eigentliche Krönung war der Sieg St. Otmars gegen den erklärten Favoriten in seiner Gesamtheit. Es war der Beweis dafür, dass das Team unter seinem Spielertrainer Bo Spellerberg unter optimalen Bedingungen jedes andere Team der NLA besiegen kann und damit selbstredend zum Favoritenkreis auf den Titel herangewachsen ist.

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