St. Gallens zweite Chance in Lugano

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Fussball Der FC St. Gallen ist schon gestern ins Tessin gereist, wo er heute ab 18.30 Uhr gegen Lugano das Nachtragsspiel bestreitet. Am 29. Juli hatte die Partie der zweiten Runde wegen heftigen Regens zur Pause abgebrochen werden müssen. Lugano führte 1:0, heute beginnt das Spiel bei null. St. Gallens Trainer Giorgio Contini sagt: «Wir versuchen, so aufzutreten, wie wir es auch schon getan haben in dieser Saison: dominant und entschlossen.» Bis zum Abbruch war es damals in Lugano keine gute Leistung gewesen, obwohl Contini stets relativierte. Man sei zwar tatsächlich nicht gut ins Spiel ­gekommen, aufgrund des böenartigen Gegenwinds sei es aber auch kaum möglich gewesen, den Tritt doch noch zu finden. Und irgendwann war der Platz schlicht nicht mehr bespielbar.

Unterdessen haben sich die Voraussetzungen im Vergleich mit dem ersten Versuch in Lugano für beide Teams geändert: Bei St. Gallen sind Silvan Hefti und Albian Ajeti wieder einsatzbereit, Lugano hat von den Young Boys Alexander Gerndt verpflichtet. In Anbetracht des Programms nach der Partie in Lugano – auswärts bei den Grasshoppers, zu Hause gegen die Young Boys, nach der Länderspielpause beim FC Zürich und nach dem Cup zu Hause gegen Basel – wären St. Galler Punkte heute Gold wert. Contini muss im Cornaredo auf die verletzten Toko und Adonis Ajeti verzichten. Weiterhin auf die Spielberechtigung wartet Neuzugang Yrondu Musavu-King. (pl)