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St. Gallens durchzogene Montagsbilanz

Die verschobene Partie zwischen St. Gallen und den Grasshoppers wird heute um 20 Uhr nachgeholt. «In Deutschland sind Montagsspiele Kult», sagt St. Gallens Trainer Joe Zinnbauer. Das Montagsspiel weckt aber in St. Gallen nicht nur gute Erinnerungen.
Christian Brägger

FUSSBALL. Es war der richtige Entscheid am Samstagmorgen, den die Liga mit der Verschiebung der Partie zwischen dem FC St. Gallen und den Grasshoppers getroffen hatte. Am Abend, als es in der Gegend um die AFG Arena nasskalt war und der Schnee vom Himmel fiel, da haderten wohl auch die treuesten Anhänger nicht mehr mit dem abgeänderten Programm; für einmal besass die warme Stube gute Argumente. Fraglich blieb jedoch, weshalb die Liga sich nicht schon am Freitag dazu überwand, ein klares Statement pro Verlegung abzugeben. Und auch das Verschiebedatum auf heute Montagabend, 20 Uhr, wirft Fragen auf, zumal weiterhin ein gewisses Niederschlagsrisiko besteht. Trotzdem sollte das Spiel durchgeführt werden können.

Daniel Last, der Mediensprecher des FC St. Gallen, sagte: «Das neue Datum war die beste aller Alternativen. Wir besassen keinen Einfluss, wir haben kein Mitspracherecht.» Theoretisch wäre es auch möglich gewesen, die Partie am Sonntag auszutragen. Last mutmasste, dass dieses Ansinnen wohl an den Kapazitätsgrenzen des privaten Sportsenders Teleclub scheiterte.

«Alles im grünen Bereich»

Trainer Joe Zinnbauer liess am Samstagnachmittag einmal trainieren, gestern abend fand das Abschlusstraining statt. Der Deutsche sagt: «Bei uns ist alles im grünen Bereich. Wir werden das Spiel vom Kopf her annehmen. In der zweiten Bundesliga gibt es ja nichts Schöneres als die Montagsspiele, die Kult sind. Wenigstens können wir so den Rhythmus hochhalten.»

Die Grasshoppers trainierten in der Zwischenzeit ebenfalls zweimal, Trainer Pierluigi Tami setzte aber auf morgendliche Übungseinheiten.

Damals war man Leader

Der FC St. Gallen trug letztmals eine Meisterschaftspartie an einem Montag am 1. Oktober 2012 im Letzigrund aus – ausgerechnet gegen die Grasshoppers. Die Ostschweizer waren als Leader nach Zürich gereist und unterlagen 0:1. Damals ging der vergebene Elfmeter von Pa Modou Jagne um die Welt. Oscar Scarione hatte sich den Ball gesetzt und gab vor, den Penalty treten zu wollen, als Pa Modou überraschend Anlauf nahm – und vergab. Am 26. September 2011 gewann St. Gallen sein letztes Heimspiel an einem Montag. Damals, in Challenge-League-Zeiten, hiess der Gegner Kriens.

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