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Volleyball: Der STV St.Gallen will nach dem Aufstieg in die 1. Liga mehr

Mit nur einer Niederlage ist der STV St.Gallen in der vergangenen Saison aufgestiegen. In der 1. Liga soll nun unter anderem der ehemalige Nationalspieler Roman Brühwiler mithelfen, vorne mitzuspielen.
Ives Bruggmann
Roman Brühwiler ist angehender Sekundarlehrer. (Bild: Urs Bucher)

Roman Brühwiler ist angehender Sekundarlehrer. (Bild: Urs Bucher)

Roman Brühwiler hat während über zehn Jahren nahezu jeden Abend trainiert. Neben seinem 100-Prozent-Pensum im Beruf hat er die gesamte Freizeit in seine Leidenschaft investiert, spielte unter anderem zweimal beim Spitzenteam Volley Amriswil und im Schweizer Nationalteam. «Es hat für mich gestimmt. Ich habe das so gewählt und die Zeit genossen», sagt der 1,88 m grosse Brühwiler.

Nun haben sich beim 31-Jährigen die Prioritäten jedoch verschoben. Die junge Familie mit zwei kleinen Kindern steht nun an erster Stelle. Danach folgen für den angehenden Sekundarlehrer die Arbeit und das Studium, erst dann Volleyball.

Alte Bekannte aus Amriswil

Für den STV St.Gallen ist das ein Glücksfall, denn mit Brühwiler erhält der 1.-Liga-Aufsteiger einen erfahrenen Diagonal- und Aussenangreifer. Spielertrainer Adrian Schläpfer, der mit Brühwiler in Amriswil und in der Nationalmannschaft zusammenspielte, sagt über den Neuzugang: «Er hat mehrere Jahre auf höchstem Niveau gespielt. Er ist sehr sprungkräftig und für uns eine hervorragende Option im Angriff.» Für Schläpfer waren aber auch andere Eigenschaften elementar. «Er fehlt eigentlich nie im Training und war jeweils mehrere Jahre bei seinen bisherigen Stationen tätig.»

Der Oberbürer Brühwiler ist im VBC Andwil-Arnegg gross geworden und schaffte von dort aus den Sprung zu Amriswil und später in die Nationalmannschaft. Die Zeit bei den Thurgauern war für Brühwiler die schönste. Zweimal vertrat er die Schweiz an der Universiade und mit Amriswil spielte er im Europacup gegen Weltklasseteams.

Diese Erfolge haben die Mannschaft damals auch auf kollegialer Ebene zusammengeschweisst. All das war für Brühwiler ein Ansporn, den grossen Zeitaufwand über Jahre hinweg für den Sport zu betreiben.

In St.Gallen sind die Voraussetzungen zwar andere, die Leidenschaft für Volleyball ist jedoch dieselbe geblieben. «Ohne den Druck des Spitzensports kann man es schon mehr geniessen», sagt Brühwiler. Der grösste Unterschied sei jedoch der Trainingsaufwand mit zwei Einheiten in der Woche. «Zudem geht man mit der Mannschaft auch einmal einen trinken.»

Der Verein will nicht aufsteigen

Neben Brühwiler und Spielertrainer Schläpfer spielen noch zwei weitere, ehemalige Topvolleyballer in St.Gallen: Marc Walzer und Lukas Zürcher. Dementsprechend ist auch die Rollenverteilung innerhalb des Teams. Wenn es drauf ankommt, steht das Quartett in der Verantwortung. «In erster Linie spielen wir, um Spass zu haben. Doch wir sind alle immer noch ehrgeizig und wollen gewinnen», sagt Brühwiler. Trainer Schläpfer will mit seiner Equipe in der 1. Liga vorne mitspielen. «Als Mannschaft ist es in jedem Spiel das Ziel, zu gewinnen», sagt der Spielertrainer. Ein weiterer Aufstieg ist jedoch (noch) nicht vorgesehen. «Vom Verein her ist das kein Thema», sagt Schläpfer. Doch für ihn ändert das nichts. Er will mit seiner Mannschaft das Maximum herausholen. Die Aufstiegsfrage innerhalb des Vereins würde sich sowieso erst Ende Saison beim Erreichen des Playoffs stellen. Dort dürfen nur Teams teilnehmen, die auch bereit sind, aufzusteigen.

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