St. Gallen will den Vaduz-Bann brechen

FUSSBALL. Wenn im eigenen Stadion ein Spiel gegen den Tabellenletzten ansteht, ist für St. Gallen in der Regel ein Sieg Pflicht. Dies ist auch morgen so, wenn die Ostschweizer ab 13.45 Uhr den FC Vaduz empfangen. Nur: Die Historie der Super-League-Spiele zwischen den Vereinen ist bekannt.

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Joe Zinnbauer Trainer FC St. Gallen (Bild: Urs Bucher)

Joe Zinnbauer Trainer FC St. Gallen (Bild: Urs Bucher)

FUSSBALL. Wenn im eigenen Stadion ein Spiel gegen den Tabellenletzten ansteht, ist für St. Gallen in der Regel ein Sieg Pflicht. Dies ist auch morgen so, wenn die Ostschweizer ab 13.45 Uhr den FC Vaduz empfangen. Nur: Die Historie der Super-League-Spiele zwischen den Vereinen ist bekannt. Nie hat es St. Gallen in sieben Versuchen geschafft, gegen die Liechtensteiner zu gewinnen. Auch die Form spricht nicht für die Ostschweizer. Während sie zuletzt gegen die Grasshoppers verloren, erreichte Vaduz gegen Basel ein 0:0.

«Defensivfehler abgestellt»

Dennoch gibt es für St. Gallens Trainer Joe Zinnbauer vieles, das ihn zuversichtlich stimmt. Zum Beispiel die Heimpartie gegen den FC Sion, bei der man konzentriert und engagiert angetreten sei. Und der Fakt, dass man zuletzt «individuelle Fehler in der Defensive abgestellt» habe. Und: «Serien sind da, um sie zu brechen», sagt Zinnbauer.

Den derzeitigen spielerischen Problemen sei er sich bewusst: Er spricht unter anderem die «teils zu wenig klaren Pässe aus dem Mittelfeld» an. Gerne relativiert er aber die vergangenen Niederlagen seines Teams. Sperren oder die Verletzungen von Gianluca Gaudino oder Alain Wiss hätten dazu geführt, dass keine Konstanz eingekehrt sei.

Auch beim Auftritt gegen die Liechtensteiner wird ein wichtiger Mann fehlen: Mittelfeldspieler Danijel Aleksic ist gesperrt. Ob ihn der im Aufbau befindliche Gaudino oder gar Marco Mathys ersetzt, lässt Zinnbauer offen. Er verspricht aber eine offensive Ausrichtung mit zwei Stürmern. Es dürften wie gegen die Grasshoppers Edgar Salli und Dzengis Cavusevic sein. (rst)

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