St. Gallen noch ohne Coach, aber mit neuem Talent

FUSSBALL. Der FC St. Gallen ist noch nicht fündig geworden, die Suche nach dem neuen Trainer zieht sich hin. Man will sich Zeit lassen und «nicht den besten, sondern den richtigen Coach finden», sagt Mediensprecher Daniel Last.

Merken
Drucken
Teilen
Silvan Hefti Neu bei den St. Galler Profis (Bild: pd)

Silvan Hefti Neu bei den St. Galler Profis (Bild: pd)

FUSSBALL. Der FC St. Gallen ist noch nicht fündig geworden, die Suche nach dem neuen Trainer zieht sich hin. Man will sich Zeit lassen und «nicht den besten, sondern den richtigen Coach finden», sagt Mediensprecher Daniel Last. Die eigens für die Evaluierung installierte fünfköpfige «Task Force» um Präsident Dölf Früh und Sportchef Christian Stübi habe inzwischen den Kandidatenkreis minimiert.

Der grosse Unbekannte

Im Rennen um die Nachfolge des zurückgetretenen Jeff Saibene bleiben wohl Patrick Rahmen vom FC Biel, der im Vorjahr in Luzern entlassene Carlos Bernegger, Marco Schällibaum vom FC Chiasso und Alois Schwartz vom SV Sandhausen, dem Club aus der zweiten Bundesliga. Hinzu kommt vermutlich ein weiterer Kandidat aus Deutschland, er ist der grosse Unbekannte, und vielleicht ist gerade er der grosse Favorit. Man weiss es nicht.

Der Club hält sich bedeckt, sagt aber, dass es mit dem derzeit vereinslosen Murat Yakin, mit Giorgio Contini vom FC Vaduz und dem Altacher Trainer Damir Canadi nie zu Verhandlungen gekommen sei. Dies bestätigte Contini indirekt gleich selbst; der dienstälteste Super-League-Trainer verlängerte gestern den Vertrag mit Vaduz vorzeitig um ein Jahr bis Sommer 2017.

17jähriger Hefti im Profiteam

Dafür hat der FC St. Gallen gestern mitgeteilt, dass man den 17jährigen Silvan Hefti mit einem Zweijahresvertrag inklusive Option an sich gebunden habe. Das Talent kann als Innen- oder rechter Aussenverteidiger eingesetzt werden kann. Hefti begann beim FC Goldach Fussball zu spielen und entstammt dem eigenen Nachwuchsprojekt Future Champs Ostschweiz. (cbr)