St. Gallen in Nyon ohne Etoundi

In der 18. Runde der Challenge League gastiert der FC St. Gallen heute um 17.30 Uhr in Nyon. Der Leader muss auf den angeschlagenen Franck Etoundi und den gesperrten Alberto Regazzoni verzichten. Marco Hämmerli kehrt zurück.

Patricia Loher
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Franck Etoundi (Bild: Urs Bucher)

Franck Etoundi (Bild: Urs Bucher)

FUSSBALL. Franck Etoundi hat sich im Stadtderby gegen Brühl die Schulter ausgekugelt und musste zur Pause ausgewechselt werden. Heute in Nyon wird der Kameruner fehlen. «Er hat noch Angst, in die Zweikämpfe zu gehen. Ein Einsatz wäre verfrüht», sagt Trainer Jeff Saibene. Etoundi leidet nicht zum erstenmal unter diesem Schulterproblem. In St. Gallen wird nun abgeklärt, wie dieses behoben werden könnte. Eine Operation kommt laut Saibene derzeit nicht in Frage. Ein solcher Eingriff hätte zur Folge, dass der 21jährige Afrikaner bis zu fünf Monate ausfallen würde.

Ein Systemwechsel?

Saibene hofft, bald wieder auf Etoundi zählen zu können, zumal sein Fehlen in der zweiten Hälfte gegen Brühl doch spürbar war. Der Trainer sagt aber auch: «Wir müssen nicht zum erstenmal auf ihn verzichten. Wir können auch ohne ihn gewinnen.» Noch hat sich Saibene nicht entschieden, wie er seinen treffsicheren Spieler – Etoundi erzielte in den beiden Partien seit der Winterpause zwei Tore – ersetzen will. Es gibt die Variante Stürmer für Stürmer, dann würden wohl Bruno Valente oder Sven Lehmann zum Einsatz kommen. Saibene überlegt sich aber auch ein 4-1-4-1 mit Marco Mathys zusätzlich im Zentrum.

Captain Imhof wieder fit

Sicher ist, dass Linksverteidiger Marco Hämmerli, der gegen Brühl gesperrt war, zurückkehren wird. Zumal Pa Modou Jagne, der Hämmerli im Stadtmatch vertrat, unter der Woche mit Gambia ein Länderspiel bestritt und die Reisestrapazen noch in den Knochen hat. Nach seiner vierten Verwarnung gesperrt ist Alberto Regazzoni. Captain Daniel Imhof ist nach seiner Fussverletzung hingegen wieder einsatzfähig.

Nyon hat die ersten zwei Rückrundenpartien verloren. Allerdings trafen die Waadtländer dabei auswärts auf Lugano und Bellinzona. Der FC St. Gallen weiss, was ihn in Nyon erwartet. Anfangs Dezember mussten sich die Ostschweizer zu Hause gegen die Waadtländer mit einem 2:2 begnügen. Saibene erwartet, dass Nyon nicht ganz so tief stehen wird wie Brühl. «Denn Nyon braucht im Kampf um den Ligaerhalt doch langsam Punkte.»

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