Vielen Dank für Ihre Registrierung. Sie haben jetzt den Aktivierungslink für Ihr Konto per E-Mail erhalten.

Ihr Konto ist aktiviert. Wir wünschen Ihnen viel Lesevergnügen.

Vielen Dank für Ihre Bestellung. Wir wünschen Ihnen viel Lesevergnügen.

«St. Gallen hat mir abgesagt»

Nachgefragt

Der Mittelfeldspieler Moreno Costanzo hat vergangene Woche den Vertrag mit dem FC Vaduz aufgelöst. Der 29-Jährige kehrt aber nicht zum FC St. Gallen zurück.

Moreno Costanzo, gab es Unstimmigkeiten zwischen Ihnen und dem FC Vaduz?

Nein, ganz und gar nicht. Der FC Vaduz und ich liegen nicht im Clinch. Der Club und ich haben uns im Guten getrennt.

War ein anderes Angebot der Grund?

Nein, auch das nicht. Ich habe den Vertrag auf eigenen Wunsch aufgelöst, weil ich eine Veränderung brauchte und auf der Suche nach einer neuen Perspektive bin.

Der FC St. Gallen wäre eine gute Perspektive.

Ja. (lacht) Der FC St. Gallen ist mit Sicherheit eine gute Adresse und ein Club, für den ich gerne spielen würde. In diesem Verein bin ich zum Profi gereift. Es wäre also wie ein Heimkommen.

Wieso tragen Sie noch kein grün-weisses Trikot?

Weil es mit dem Transfer nicht geklappt hat. Ich war Thema in St. Gallen, doch ich habe eine ­Absage erhalten. Dies, weil es auf meiner Position schon genügend Spieler hat.

Sind Sie denn noch verletzt?

Nein. Ich bin wieder fit und kann spielen. Die Verletzung ist ausgeheilt. Davor hatte ich aber mit einer Schambeinentzündung zu kämpfen. Im März bin ich bei Vaduz verletzt ausgefallen. Lange wussten wir nicht, was Sache war, bis die Verletzung diagnostiziert wurde. Diese hat mich rund zwei Monate zurückgeworfen.

Sie sind Familienvater. Sie müssen doch ein Hintertürchen offen haben.

Meine Vertragsauflösung war auch keine Entscheidung, die ich von heute auf morgen gefällt habe. Ich habe mir das gut überlegt, gerade auch, weil ich als Familienvater Verantwortung trage. Ich könnte morgen ins Ausland wechseln, wenn ich wollte. Aber das Angebot passt nicht.

Wieso nicht?

Da ich eine Familie habe, spielt nicht nur das Finanzielle eine Rolle. Sondern auch die Infrastruktur, die Sprache und die Kultur. Würde ich alleine leben und noch ein junger Spieler sein, müsste ich mir einen Transfer ins Ausland nicht zweimal überlegen. (lex)

Merkliste

Hier speichern Sie interessante Artikel, um sie später zu lesen.

  • Legen Sie Ihr persönliches Archiv an.
  • Finden Sie gespeicherte Artikel schnell und einfach.
  • Lesen Sie Ihre Artikel auf allen Geräten.