St. Gallen fehlt die Cleverness

Das U21-Team des FC St. Gallen verliert in der 1. Liga zu Hause gegen Rapperswil-Jona mit 1:2. Die Nachwuchsequipe hat mehr vom Spiel, nutzt allerdings einige gute Möglichkeiten nicht.

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St. Gallens Roman Güntensperger (vorne) setzt sich gegen Kastriot Sallauka durch. (Bild: Urs Jaudas)

St. Gallens Roman Güntensperger (vorne) setzt sich gegen Kastriot Sallauka durch. (Bild: Urs Jaudas)

Fussball. Die St. Galler kamen gut ins Spiel und verpassten bereits in der vierten Minute eine Chance, um in Führung zu gehen: Nachdem Roman Güntensperger einen Pass ideal zur Mitte gespielt hatte, setzte Adnan Salihovic den Ball weit über das Tor. In der achten Minute fehlte erneut nur wenig. Adnan Salihovic bediente Roman Güntensperger, dieser zielte genau in die hohe Torecke, doch Boban Antic, in der vergangenen Saison noch Torhüter im St. Galler U21-Team, parierte grossartig und lenkte den Ball in Corner.

Dämpfer nach der Pause

Nach dem ersten nennenswerten Angriff ging Rapperswil-Jona schliesslich in Führung: Nach einer groben Nachlässigkeit der St. Galler Abwehr stand Alija Goljica plötzlich allein vor Torhüter Daniel Lopar und erzielte das 1:0. In der 16. Minute hatte Onur Cokicli Pech, als er nach einer guten Flanke von Bosko Trajkovic seinen Kopfball wiederum von Antic abgewehrt sah.

Mit vielen positiven Gedanken kehrte die U21 nach der Pause auf das Spielfeld zurück, doch nach einem Ballverlust kam es bereits in der 46. Minute zu einem Corner. Nach diesem Eckball erzielte der aufgerückte Arben Gojanaj ungehindert und per Kopf das 2:0 für die Gäste. Obwohl dies ein Dämpfer war, gaben die St. Galler nicht auf. So hatte Onur Cokicli in der 52. Minute erneut Pech, als er nach einer Flanke von Kujtim Dzelili seinen Kopfball knapp über das Tor setzte. In der 57.

Minute fiel der Anschlusstreffer. Kujtim Dzelili trat einen Foulfreistoss in den Strafraum, wo Marco Summer beim entfernteren Torpfosten mit einem Hechtkopfball das 1:2 erzielen konnte.

Zu wenig kaltblütig

St. Gallen versuchte nun mit allen Mitteln, noch auszugleichen und kam auch zu etlichen Chancen. In der 74. Minute flankte der eingewechselte Ilija Ivic in den Strafraum, wo Florian Eberle den Ball nicht über die Linie brachte. Erneut fehlte dem jungen und neuformierten St.

Galler Team in den entscheidenden Situationen die Kaltblütigkeit, die Frechheit und Cleverness, um einen Rückstand aufzuholen. (löw)