Springreiter auf dem Podest

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Reiten Die Schweizer Springreiter schafften beim CHIO in Aachen im Nationenpreis unter Flutlicht als Zweite ex-aequo mit den USA den Sprung aufs Podest. Der Sieg ging an Deutschland. Letztmals hatte die Schweiz vor genau 15 Jahren im Mekka des Reitsports diesen Event gewonnen.

Werner Muff mit Daimler, Martin Fuchs im Sattel von Clooney, Nadja Peter Steiner mit Saura und Steve Guerdat auf Hannah lagen zunächst auf Kurs. Nach Halbzeit hatte die Equipe von Andy Kistler noch eine weisse Weste gehabt. Einzig Fuchs brachte vier Strafpunkte in die Wertung, die aber gestrichen wurden. Der Startreiter Muff, der sich mit zwei Nullfehler-Ritten für die Europameisterschaften in Göteborg zumindest als Ersatzreiter aufdrängte, sorgte auch in der Reprise für einen glänzenden Auftakt. Fuchs und Nadja Peter Steiner verzeichneten danach je zwei Abwürfe. Die acht Punkte warfen die Schweiz auf den zweiten Rang zurück. Eine weitere Blankorunde von Schlussreiter Guerdat half nicht mehr weiter, da Deutschland ohne einen einzigen Strafpunkt gewann. (sda)