Spitzentennis mit jungem NLA-Team

TENNIS. NLA-Tennis hat in Kreuzlingen Tradition. Ebenso eng ist Tennis im Oberhaus mit der gezielten Förderung der heimischen Talente und der Nationalen Elitesportschule Thurgau verbunden. Doch dies sind nicht die einzigen Konstanten.

Marie-Theres Brühwiler
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Nina Stadler erwies sich in der NLA-Saison 2013 als zuverlässige Punktelieferantin. (Bild: Mario Gaccioli)

Nina Stadler erwies sich in der NLA-Saison 2013 als zuverlässige Punktelieferantin. (Bild: Mario Gaccioli)

TENNIS. NLA-Tennis hat in Kreuzlingen Tradition. Ebenso eng ist Tennis im Oberhaus mit der gezielten Förderung der heimischen Talente und der Nationalen Elitesportschule Thurgau verbunden. Doch dies sind nicht die einzigen Konstanten. Ebenso traditionell sind die Grenzstädter in der höchsten Spielklasse über sich hinausgewachsen und haben vermeintlich Stärkeren ein Schnippchen geschlagen. Was früher den NLA-Herren gelang, traf auch für die auf die letzte Saison hin neu aufgestiegene NLA-Damenmannschaft zu. Völlig unerwartet konnte sich das junge Damenteam im letzten Jahr für die Finalissima qualifizieren.

Ein konstanter Wert wird in dieser Saison fehlen. Denn mit Bernhard Hochstrasser hat sich der Initiator der NLA-Abenteuer von der obersten IC-Wettkampfbühne verabschiedet. Der Fokus des unermüdlichen Wettkampfförderers liegt künftig auf dem WTA-Frauenturnier und den Juniorenturnieren. «Im Wissen, dass Ralph Zepfel und Thomas Walter das Begonnene weiterführen, kann ich gut in das zweite Glied treten», sagt Hochstrasser.

Gleiche Vorzeichen

Die neue Führungscrew kann nicht nur auf die gleichen Spielerinnen wie im Vorjahr setzen, sondern hat sich auch Gleiches vorgenommen. «Wir streben den Ligaerhalt an», erklärt Ralph Zepfel. Mit der 26jährigen Deutschen Laura Siegemund (N1.4), der Nummer 195 der Weltrangliste und der um ein Jahr älteren Slowenin Masa Zec-Peskiric (N1.4/WTA 289) ist der TC Hörnli Kreuzlingen auf den Positionen eins und zwei gut besetzt.

Gespannt sein darf man auch auf die jungen Einheimischen. Obwohl die Einzelkarriere von Chiara Grimm (N2.16) nach einer Verletzung etwas ins Stocken geriet, darf von der besten Thurgauer Tennisspielerin einiges erwartet werden. Die 17-Jährige hatte im letzten Jahr an der Seite von Jil Belen Teichmann im Doppel die U16-Europameisterschaft gewonnen und in diesem Jahr mit der gleichen Partnerin erstmals an einem 25 000-Turnier triumphiert.

Damentennis am Bodensee

Gute Karten hat auch die 18jährige Nina Stadler (N2.18), die sich in der letzten NLA-Saison als wichtige Punktelieferantin erwies. Die 16jährige Daniela Vukovic (N3.28) wird als Ersatzspielerin fungieren. «Mittelfristig möchten wir nur auf den eigenen Nachwuchs setzen und ohne Ausländerinnen auskommen», so Headcoach Ralph Zepfel.

Während die NLA-Spielerinnen am 29. Juli (gegen GC) und 3. August (gegen Mail NE) auswärts antreten müssen, darf sich das Thurgauer Tennispublikum am 31. Juli (gegen Stade-Lausanne), am 2. August (gegen Locarno) sowie am 5. August (gegen Luzern Lido) auf Heimauftritte und damit auf hochstehendes und spannendes Damentennis am Bodensee freuen.

Weitere Informationen unter: www.tchoernli.ch

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