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Der TSV St.Otmar möchte in dieser Saison die Playoff-Halbfinals erreichen

St.Otmar startet am Samstag in Basel zur 66. Saison in der NLA. Im 1400. Spiel in der Eliteliga sind die St.Galler Favorit.
Daniel Good
St.Otmars Linkshänder Max Höning im Herbst 2018, bevor er mit einem Kreuzbandriss ausser Gefecht gesetzt wurde. (Bild: Michel Canonica)

St.Otmars Linkshänder Max Höning im Herbst 2018, bevor er mit einem Kreuzbandriss ausser Gefecht gesetzt wurde. (Bild: Michel Canonica)

Am 25. April dieses Jahres scheiterte St.Otmar in den Playoff-Viertelfinals im entscheidenden Spiel nach einem Penaltyschiessen. Diese Saison soll länger dauern für die St.Galler NLA-Handballer. Dafür nehmen sie gerne in Kauf, dass ihre Ferien später beginnen.

In dieser Spielzeit hat St.Otmar die Playoff-Halbfinals im Visier. Das St.Galler Kader erfuhr nur wenige Änderungen. Die Ausländer Igor Milovic und Amadeus Hedin verliessen St.Otmar, neu sind Routinier Rares Jurca und Jungspund David Fricker.

Mittlerweile einen Club gefunden haben die Bundesligastars, die St.Otmars ehemaliger Sportchef Beat Kaiser in die ­Ostschweiz holen wollte. Robert Weber ging zum Bundesliga-Aufsteiger Nordhorn, Jens Schöngrath zum früheren Champions-League-Gewinner Hamburg und Primoz Prost zu Wilhelmshaven. Mit diesen Akteuren hätte St.Otmar um den Titel gespielt. Die geplanten Verstärkungen waren jedoch nicht zu finanzieren.

Eine konkurrenzfähige Mannschaft

Trotz der gescheiterten Transferoffensive hat St.Otmars Kader Qualität. Aurel Bringolf ist der beste Schweizer Goalie in der NLA, Frédéric Wüstner einer der stärksten Verteidiger. Die treibenden Kräfte in der Offensive sind Spielertrainer Bo Spellerberg und der ehemalige Internationale Andrija Pendic. Ein verlässlicher Torschütze ist Severin Kaiser.

Nach einem Kreuzbandriss wieder zur Verfügung steht Max Höning. Dessen Rückkehr in das NLA-Kader ist einem Transfer gleichzusetzen, fiel der deutsche Linkshänder doch das ganze Jahr aus. Höning bestritt schon 80 Partien in der 1. Bundesliga. Das sind ansehnliche Perspektiven. Um mit der Konkurrenz Schritt zu halten, ist St.Otmar allerdings darauf angewiesen, dass sich die Zahl der Verletzungen im Rahmen hält.

Neu im Trainerstab ist Andy Dittert, der als Spieler internationale Klasse verkörperte und mit St.Otmar 2001 Meister wurde. Der Österreicher amtet als Trainerassistent und Coach.

Heute um 18 Uhr tritt St.Otmar gegen den RTV Basel als ­Favorit zum ersten Saisonspiel in der NLA an. Alles andere als ein Sieg in der Rankhofhalle wäre eine Enttäuschung für die Ostschweizer. In der Vorbereitung bezwangen die St.Galler die Basler auswärts 30:18.

In der zweiten Saisonpartie trifft St.Otmar morgen in einer Woche daheim auf die GC Amicitia Zürich. Das ist ein günstiges Startprogramm. Die St.Galler haben reelle Chancen, wie im Vorjahr zu Beginn der Meisterschaft auf Platz eins der Tabelle zu stehen.

Zehnmal Torschützenkönig in der NLA

Keine andere Mannschaft bestritt mehr Spiele in der NLA als St.Otmar. Die Ostschweizer stellten seit 1970/71 auch die meisten Torschützenkönige. Zehnmal war ein St.Galler Spieler in einer Saison erfolgreicher als alle anderen Akteure. Sechsmal Torschützenkönig in der NLA wurde der 1988 verstorbene Robert Jehle. Zweimal erzielte Peter Notter am meisten Tore in einer Spielzeit, je einmal Peter Jehle und Tomas Babak.

Mit 541 Niederlagen halten die St.Galler freilich einen Negativrekord. St.Otmar bewerkstelligte aber auch 736 Siege. Bloss Pfadi Winterthur gewann in der NLA häufiger. Die Winterthurer siegten 763-mal. Im vorgezogenen Heimspiel am Donnerstag gegen den BSV Bern kamen sie nur zu einem 31:31.

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