Spannung vor Sportlerwahl

Heute Samstag erfolgt der Startschuss zur Thurgauer Sportlerwahl 2012. Nominiert worden sind von einer Jury wie bisher üblich acht Einzelsportler, sechs Mannschaften und drei Newcomer.

Ruedi Stettler
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Am 24. Februar durften sich die Thurgauer Sportler des Jahres im Pentorama feiern lassen. Wer steht diesmal auf der Bühne? (Bild: Nana do Carmo)

Am 24. Februar durften sich die Thurgauer Sportler des Jahres im Pentorama feiern lassen. Wer steht diesmal auf der Bühne? (Bild: Nana do Carmo)

SPORTLERWAHL. Mittels einer Publikumswahl besteht bereits zum 34. Male die Möglichkeit, die Thurgauer Sportler des Jahres zu erküren. Das Patronat liegt auch 2012 in den Händen des Thurgauer Sportamtes und der Thurgauer Zeitung. Die Nominationen für die drei Disziplinen vorgenommen hat bereits Mitte November eine fünfköpfige Jury, die dem Sport eng verbunden ist.

Erneut gibt es zwei Möglichkeiten, den Gewinner auf den Schild zu heben. Mittels eines Talons auf den jeweiligen TZ-Sonderseiten oder wieder per Internet unter www.thurgauer-sportlerwahl.ch bis zum 31. Januar 2013. Es gilt beim TZ-Talon das Datum des Poststempels.

Feier am 15. Februar

Wer auf dem Podest stehen darf, dieses Geheimnis wird am Freitag, dem 15. Februar, im Pentorama in Amriswil gelüftet. Bereits Ende Jahr wird der Name des Thurgauer Sportförderers bekanntgegeben. Auch er wird an diesem gediegenen Anlass mit einer Laudatio besonders geehrt.

Gut möglich, dass es nun bei der 34. Austragung die eine oder andere Überraschung absetzt.

Ohne Züblin und Hubmann

Ganz besonders, weil heuer zwei grosse Athleten fehlen, die sich in den letzten fünf Jahren zuoberst auf dem Podium stets abgelöst haben: Linda Züblin und Daniel Hubmann. Die Siebenkämpferin hat nach langer Verletzungspause kein gutes Jahr hinter sich, verpasste sie doch die Limiten für die EM und auch für die Olympischen Spiele. Jetzt sagt die Riedterin dem Mehrkampf ade und startet ihre Karriere so quasi neu in Einzeldisziplinen.

Noch brutaler ging das 2012 mit Hubmann um. An der EM in Schweden holte er Bronze im Sprint, ehe ihm in der Staffel die Achillessehne riss. Der Traum von der Heim-WM in Lausanne war geplatzt, die Saison früh vorbei.

Wer springt nun in die Lücke, welche die zwei Stars hinterlassen haben? Schaut man sich die Liste der Nominierten an, könnte sogar ein neuer Sieger gekürt werden. Alle acht haben ihre Qualitäten. Doch ohne den Wählern vorzugreifen, steht mit dem Rollstuhl-Leichtathleten Marcel Hug ein ganz heisser Kandidat bereit. Der Pfyner musste zuletzt meist mit den Ehrenplätzen vorliebnehmen, nachdem er 2006 vor Linda Züblin und dem Mountainbiker Ralph Näf sowie Daniel Hubmann triumphiert hatte.

Ähnlich spannend wie bei den acht Einzelsportlern, könnte es bei den sechs Teams zu und her gehen. Ein wirklich richtiger Ausreisser fehlt. Die Kreuzlinger Wasserballer als Double-Gewinner (Meisterschaft und Cup) sowie erstmaliger Teilnehmer in der Champions League und Volleyball-Cupsieger Amriswil verzeihen diese Feststellung. Die Eistänzer Ramona Elsener/Florian Roost möchten als Titelverteidiger auch ein Wörtchen mitreden.

Bei den drei Newcomern hat Olympiateilnehmer Kariem Hussein (der Hürdenläufer musste in London allerdings verletzt passen) gegen die talentierten Frauen Elena Steinemann (Volleyball) und Lea Rüegg (Segeln) sicherlich einen schweren Stand.

Das sind die Nominierten

Einzel (8). Michael Albasini (Rad), Stephanie Baumann (Behindertensport), Heidi Diethelm (Schiessen), Marcel Hug (Rollstuhl-Leichtathlet), Ralph Näf (Mountainbike), Brahian Pena (Leichtathletik), Nico Stahlberg (Rudern).

Teams (6). Amriswil (Volleyball), Ramona Elsener/Florian Roost, (Eistanz), Kreuzlingen (Gymnastikgruppe), Kreuzlingen (Wasserball), LG erdgas Oberthurgau (Leichtathletik), RV Sirnach (Kunstradfahren).

Newcomer (3). Kariem Hussein (Leichtathletik), Lea Rüegg (Segeln), Elena Steinemann (Volleyball).

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