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SOUVERÄN: Vierter Titel in der Königsklasse

In Valencia kann der Spanier Marc Marquez seinen Moto-GP-Weltmeistertitel verteidigen. Dominique Aegerter erreicht im Moto 2 nur den zehnten Rang. Sieger ist erneut der Portugiese Miguel Oliveira.
Marc Marquez steht in Valencia zwar nicht zuoberst auf dem Podest. Er kann jedoch seinen WM-Titel feiern. (Bild: Alberto Saiz/AP)

Marc Marquez steht in Valencia zwar nicht zuoberst auf dem Podest. Er kann jedoch seinen WM-Titel feiern. (Bild: Alberto Saiz/AP)

Im Alter von erst 24 Jahren hat Marc Marquez bereits vier WM-Titel in der Königsklasse des Motorradrennsports gewonnen. Dem Spanier reichte beim Saisonfinal Platz drei hinter Honda-Teamkollege Dani Pedrosa und Johann Zarco zur Titelverteidigung. Insgesamt ist Marquez bereits sechsfacher Weltmeister. In der Moto-GP-Klasse setzte er sich zum vierten Mal nach 2013, 2014 und 2016 durch. Nach 18 Saisonrennen betrug sein Vorsprung auf den WM-Zweiten Andrea Dovizioso 37 Punkte (298:261). Der Ducati-Werkfahrer aus Italien, der in Valencia unbedingt hätte gewinnen müssen, um Marquez vielleicht noch gefährden zu können, blieb nach einem Sturz ohne Punkte.

Eine Runde vor Doviziosos Missgeschick hatte Marquez seinerseits grosses Glück. In extremis fing der Katalane, der gerade den führenden Franzosen Zarco überholt hatte, einen Sturz ab. Durch den Ausritt ins Kiesbett verlor Marquez einige Sekunden, wodurch er sich erst an fünfter Position wieder einreihen konnte. Durch die Ausfälle von Dovizioso und dessen Teamkollege Jorge Lorenzo stiess Marquez doch noch aufs Podest vor. Ihm hätte aber auch ein elfter Platz zum Titelgewinn gereicht.

Dani Pedrosa holte sich den 54. Grand-Prix-Sieg, den 31. in der obersten Kategorie. Der Teamkollege und Landsmann von Marquez setzte sich nach einem Überholmanöver in der letzten Runde ganz knapp vor Zarco durch. Dem Moto-GP-Rookie aus Frankreich fehlten nur 0,337 Sekunden zu seinem ersten Triumph in der Königsklasse.

Erneut kein Platz unter den besten fünf

Dominique Aegerter erreichte in der Moto-2-Klasse in Valencia nur den zehnten Platz. Als Qualifying-Sechster hatte sich der Berner für das Saisonfinale deutlich mehr erhofft. Der Sieg ging an den Portugiesen Miguel Oliveira, der zum dritten Mal in Serie gewann. Aegerter tauchte in Valencia zwar kurz nach dem Start an vierter Position auf, doch vermochte er die Pace der Spitzenfahrer nicht mitzugehen. Der Berner verlor in den 26 Runden Position um Position. Kurz vor Schluss musste er sich im Kampf um Rang neun auch noch vom Italiener Simone Corsi überholen lassen. Aegerter vermochte sich in den 18 Saisonrennen nur zweimal in den ersten fünf zu klassieren. In der WM-Schlusswertung reichte es dem Berner deshalb nur zum zwölften Rang.

Jesko Raffin klassierte sich zum Saisonende auf Platz 21. Da der 21-jährige Zürcher für die kommende Saison von der Teamvereinigung Irta keinen Startplatz mehr erhalten hat, war es für ihn zugleich auch der wohl letzte Grand Prix der Karriere.

Bereits vor dem letzten Saisonrennen stand Franco Morbidelli als Weltmeister fest. Der Italiener gewann seinen ersten WM-Titel mit 65 Punkten Vorsprung auf seinen Kalex-Markenkollegen Tom Lüthi, der die letzten zwei Rennen verletzungsbedingt aussetzen musste. (sda)

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