SOUVERÄN: Schnellzug Bacsinszky

Timea Bacsinszky steht in der 3. Runde der French Open. Die Waadtländerin setzt sich mit 6:0, 6:2 gegen die Amerikanerin Madison Brengle durch. Vorbei ist hingegen das Comeback von Petra Kvitova.

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Timea Bacsinszky legte einen Blitzstart hin und gewann gegen Madison Brengle (WTA 82) die ersten zehn Games. Erst dank eines gewonnenen Aufschlag­spiels zum 1:4 im zweiten Satz bannte die 27-Jährige aus Delaware die Gefahr einer Niederlage ohne ein einziges Game. Mit dem 6:0, 6:2 steht Bacsinszky (WTA 31) nach 2015 (Halbfinal) und 2016 (Viertelfinal) in Paris zum dritten Mal in der 3. Runde. Dort trifft sie am Freitag auf die als Nummer 6 gesetzte Slowakin Dominika Cibulkova oder die Tunesierin Ons Jabeur (WTA 114). Chancenlos wird sie auf keinen Fall sein. Nach einer durchzogenen Sandsaison zeigte sich die bald 28-jährige Lausannerin bei ihrem Lieblingsturnier bisher sehr überzeugend. In den ersten beiden Partien gab sie total nur fünf Games ab.

Nadal und Djokovic im Gleichschritt

In der 3. Runde steht auch die Titelverteidigerin bei den Frauen. Garbine Muguruza wendete das Blatt gegen die Estin Anett Kontaveit, die beim WTA-Turnier in Biel erst im Final gescheitert war. Zu Ende ist hingegen das traumhafte Comeback von Petra Kvitova, deren Hand beim Überfall eines Einbrechers durch eine Messerattacke schwer verletzt worden war. Die Tschechin verlor in zwei Tiebreaks gegen die Qualifikantin Bethanie Mattek-Sands.

Im Männertableau erreichten die Topfavoriten Rafael Nadal und Novak Djokovic die 3. Runde. Der Spanier verlor gegen den Holländer Robin Haase (ATP 46), im letzten Jahr Finalist in Gstaad, nur acht Games, gleich wie Djokovic gegen den Portugiesen João Sousa (ATP 59). Die beiden dürften bis in die Viertelfinals kaum auf ernsthaften Widerstand treffen. Dort würde Djokovic aber wohl auf Dominic Thiem oder David Goffin treffen. (sda)