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HC Kriens: «Gewinnen, sonst wird es eher ungemütlich»

Kriens kassierte zum Saisonstart zwei Heimniederlagen – Fehlstart par excellence. Jetzt geht es zu Suhr Aarau, und Captain Tom Hofstetter sagt: «Wir brauchen dringend einen Sieg.»
Roland Bucher
Durchkämpfen: HC-Kriens-Captain Tom Hofstetter (Mitte) hofft gegen Suhr Aarau auf den ersten Saisonsieg. (Bild: Boris Bürgisser (Kriens, 13. April 2018))

Durchkämpfen: HC-Kriens-Captain Tom Hofstetter (Mitte) hofft gegen Suhr Aarau auf den ersten Saisonsieg. (Bild: Boris Bürgisser (Kriens, 13. April 2018))

«Veritabel» wäre eine übertriebene Formulierung für den Fehlstart, den der HC Kriens-Luzern mit zwei Niederlagen in der Krauerhalle hingelegt hat, aber dass man sich das Ganze ein bisschen anders vorgestellt habe, das schlecke keine Geiss weg, gesteht Tom Hofstetter. In der Person der Captain, die gute Seele, eine Identifikationsfigur der Mannschaft: «Wir sind enttäuscht. Wir haben zweimal ordentlich gespielt – aber zu wenig gut.» Das Krienser Problem auf einen einfachen Nenner gebracht: «Wir spielen 25 Minuten lang sehr gut, eine Viertelstunde passabel, und in den restlichen 20 Minuten vergeigen wir das Erfolgserlebnis.»

Das Kriens am Samstagabend gegen Suhr (Schachen Aarau, 18 Uhr) nun dringend benötigt. Die Momentaufnahme mache natürlich schon nachdenklich, weiss Hofstetter, sei aber nicht derart beunruhigend, dass man explizit über die Bücher müsse. Dennoch sagt der Captain: «Wir brauchen dringend einen Sieg gegen Suhr. Wenn wir auch diese dritte Partie verlieren, brechen zwar keine Dämme, ist das noch nicht dramatisch. Aber es würde schon eher ungemütlich.»

Steigerung von Spiel zu Spiel

Hofstetter, nach Albins Alilis Wegzug im Mittelaufbau der Mann, der quasi 60 Minuten keine Pause in seiner Rolle als Regisseur einziehen kann, weil sein Back-up Moritz Oertli (18) noch Zeit benötige, um sich an das raue Klima zu gewöhnen, verweist darauf, dass das Team in der Defensive eine neue Besetzung habe, beim Vorwärtsmarsch die Automatismen mit den neuen Elementen noch nicht ganz eingeklinkt seien – aber das gelte nicht für eine Ausrede auf Vorrat in Spiel Nummer 3. «Wir haben uns von Spiel 1 zu Spiel 2 gesteigert. So soll’s weitergehen. Dann kommen die Punkte.»

Goran Perkovac, der Trainer mit noch längst nicht verblichener Aura, bekräftigt, was Hofstetter, sein verlängerter Arm auf dem Spielfeld, doziert: «Wir haben uns im zweiten Spiel gesteigert. Das macht zuversichtlich.» Keine Frage ist: Bei Suhr Aarau, einem traditionsgemäss sehr unbequemen Gegner der Krienser, haben sie nochmals eine Schippe zuzulegen, um erste Punkte zu feiern. Gelingt es nicht – ja, dann wird’s halt nichts anderes als «ein bisschen ungemütlich».

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