Unihockey
Wiler-Ersigen startet mit Break in die Halbfinalserie gegen GC

Der Titelverteidiger Wiler-Ersigen schlägt den Qualifikationssieger GC im ersten Spiel des Playoff-Halbfinals etwas gar deutlich mit 8:2. Joonas Pylsy bestätigt dabei seine steigende Formkurve mit zwei Treffern. Bereits am Montag sind die Teams im zweiten Spiel der Best-of-7-Serie wieder gefordert.

Raphael Wermelinger
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Joonas Pylsy wird von seinen Mitspielern gefeiert. Der Finne hat nach acht Playoff-Spielen 17 Scorerpunkte auf dem Konto.

Joonas Pylsy wird von seinen Mitspielern gefeiert. Der Finne hat nach acht Playoff-Spielen 17 Scorerpunkte auf dem Konto.

Hans Peter Schläfli (Archiv)

Gleich im ersten Anlauf gelang dem Rekordmeister SV Wiler-Ersigen im Halbfinal das Break gegen den Qualifikationssieger GC. Für die Differenz sorgte das Team von Headcoach Thomas Berger im zweiten Drittel mit einer 3:0-Führung. Das Startdrittel war schnell, intensiv, ausgeglichen und torlos. Es fehlten die ganz grossen Chancen. Was auf die Tore kam, wurde zur Beute der Goalies Pascal Meier (GC) und Martin Menétrey (Wiler-Ersigen).

Nachdem Wiler-Ersigen zu Beginn des Mitteldrittels die zweite Unterzahlsituation schadlos überstanden hatte, traf Joonas Pylsy mit einem verdeckten Weitschuss zum 1:0 für die Gäste. Der SVWE verzeichnete viele Ballgewinne und legte bis zur zweiten Pause zwei weitere Tore nach: In der 34. Minute traf Verteidiger Jan Bürki im Powerplay zum 2:0 und in der 36. Minute erhöhte Philipp Affolter auf 3:0.

Im Schlussdrittel konnte GC nach dem Tor von Tobias Heller erstmals jubeln (44.). Doch nur 25 Sekunden später nahm Wiler-Ersigen den Zürchern den Wind aus den Segeln. Mit einer schönen Kombination, abgeschlossen von Captain Tatu Väänänen, stellte der SVWE den Drei-Tore-Vorsprung wieder her. Nach einem schnell ausgeführten Freistoss erzielte Pylsy in der 53. Minute das 5:1 für die Gäste. Es war bereits das neunte Tor für den Finnen in den laufenden Playoffs.

Nun wurde das Spiel zu einem Schaulaufen für den Titelverteidiger. Claudio Mutter traf nur dreissig Sekunden später backhand zum 6:1. Kurz darauf nutzte Wiler auch die zweite Möglichkeit in Überzahl – Mendelin traf im Powerplay zum 7:1. Und Affolter setzte mit seinem zweiten Treffer noch einen oben drauf. Für den Schlusspunkt sorgte indes GC-Stürmer Paolo Riedi mit dem 2:8 47 Sekunden vor der Sirene.

Im zweiten Halbfinal setzte sich Alligator Malans im Startspiel daheim gegen Köniz durch. Die Berner führten zwar zwischenzeitlich 2:0 und 5:3. Die Bündner konnten die Partie in den letzten zehn Minuten aber wenden. Friolet (51.), Holenstein (53.), wieder Friolet (57.) und Nett (60.) bescherten Malans einen 7:5-Erfolg. Köniz und GC bekommen bereits am Ostermontag im zweiten Spiel die Chance, sich zu revanchieren.

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