Unihockey
Wiler-Ersigen gewinnt trotz Drei-Tore-Rückstand auch Spiel zwei

Drei Tage nach dem 8:2-Auswärtssieg bei den Zürchern setzt sich der SV Wiler-Ersigen daheim gegen GC in der Verlängerung mit 6:5 durch. Der Titelverteidiger hat in der Best-of-7-Halbfinalserie gegen den Qualifikationssieger 2:0 vorgelegt.

Raphael Wermelinger
Drucken
Teilen
Wiler-Ersigens Topscorer Michal Dudovic (rechts) im Duell mit GC-Verteidiger Tobias Heller.

Wiler-Ersigens Topscorer Michal Dudovic (rechts) im Duell mit GC-Verteidiger Tobias Heller.

Claudio Schwarz

Lange Zeit schien es, als könnte sich GC im zweiten Spiel vom Ostermontag für die 2:8-Klatsche in der Auftaktpartie rehabilitieren. Die Zürcher starteten furios und führten nach dem ersten Drittel dank Toren von Göldi (7.), Rüegger (10.) und Steiger (19.) mit 3:1. Joonas Pylsy hatte mit seinem zehnten Tor in den laufenden Playoffs für den zwischenzeitlichen Anschluss zum 1:2 gesorgt.

Nachdem GC gleich zu Beginn des Mitteldrittels den Drei-Tore-Vorsprung wieder herstellen konnte, danach aber einen Penalty verschoss, war es Topscorer Dudovic, der Wiler-Ersigen kurz vor der zweiten Sirene wieder auf 2:4 heranbrachte. Im dritten Abschnitt drehte die Partie dann komplett. Affolter (43.) und Captain Väänänen (49.) sorgten mit ihren Toren für den Gleichstand und Claudio Mutter bescherte dem SVWE in der 54. Minute die erstmalige Führung.

Die Zürcher retteten sich zwar mit dem 5:5, erzielt durch Riedi in der 56. Minute, in die Verlängerung. Doch dort war es Marco Louis, dem in der dritten Minute nach perfekter Vorarbeit von Väänänen der Game-Winner gelang. Das fünfte Playoff-Tor der Nummer 94 und ein ganz wichtiges. Wiler-Ersigen führt in der Halbfinalserie gegen den Qualifikationssieger mit 2:0. Die Spiele drei und vier sind am kommenden Wochenende angesetzt.

Im anderen Halbfinal schaffte Köniz nach der 5:7-Niederlage im Startspiel den Ausgleich in der Serie gegen Alligator Malans. Die Bündner gingen im ersten Drittel zwar mit zwei Toren in Front. Danach trafen aber nur noch die Berner. Je einmal im ersten sowie im zweiten Drittel. Für die Entscheidung sorgte Köniz mit vier Toren im dritten Abschnitt. Guggisberg (48.), Ruh (54.), Ledergerber (57.) und Aebersold (59.) liessen die Berner mit ihren Toren jubeln.

Aktuelle Nachrichten