Spiel in Zuchwil
Moskau bezwingt HC Davos nach Penaltyschiessen

Mit dem Verein aus der russischen Hauptstadt wartete im dritten Vorbereitungsspiel eines der besten europäischen Teams auf den HC Davos. Der Schweizer Meister unterlag in Zuchwil dem ZSKA Moskau erst im Penaltyschiessen.

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Davos-Trainer Arno del Curto.

Davos-Trainer Arno del Curto.

Keystone

Wer einen Alexander Radulov, Denis Denisov oder Viktor Fasth in seinen Reihen hat, gehört alleine aufgrund dieser Namen zu einem der besten Hockeyteams Europas. CSKA Moskau hat aber auch noch einen Maxim, einen Makarov und weitere wohlklingende Namen im Kader.

Auf der Davoser Seite standen neben den bewährten und bekannten Meisterspielern aber auch die Neuverpflichtung Jan Brejak, der Tryout Spieler Martin Ness, die Newcomer Jens Nater und Chris Egli oder der Junior Sin Schläpfer auf dem Lineup. Verletzungsbedingt fehlten dagegen die Routiniers Du Bois, Schneeberger, Dino Wieser, Axelsson und Lindgren. So durfte man gespannt sein, ob dieser HCD gegen das grosse Moskau wird mithalten können.

Standesgemäss ging CSKA in der warmen Eishalle in Zuchwil in Führung, die Marc Wieser aber vor der ersten Pause ausgleichen konnte. Das 2:1 durch Mauro Jörg bei Spielmitte beantwortete Radulov nur 29 Sekunden später mit dem erneuten Ausgleich.

Beachtliches Tempo

Das Spiel hatte inzwischen ein beachtliches Tempo aufgenommen, Davos war aber wie in den ersten beiden Vorbereitungsspielen sehr verspielt und suchte oft den einen Pass zuviel, anstatt in den Abschluss zu gehen. Trotzdem brachte Sciaroni die Gelb-Blauen aber noch vor dem zweiten Pausentee wieder in Führung, die Corvi im Powerplay in der 43. Minute sogar auf 4:2 ausbaute.

Moskau gab sich aber noch nicht geschlagen, nützte erst ein Überzahlspiel, Sciaroni sass draussen, achteinhalb Minuten vor Schluss zum Anschlusstreffer und schoss tatsächlich neun Sekunden vor der Schlusssirene in Unterzahl noch den Ausgleich zum 4:4.

In der Penaltyentscheidung traf dann keiner der drei Davoser (Aeschlimann, Walser und Sciaroni), so dass Moskau doch noch als Sieger vom Eis ging.

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