Swiss League

Keine Quarantäne nötig: Sierre kann am Samstag in Olten spielen

Der Walliser Kantonsarzt hat entschieden: Nur zwei Spieler des HC Sierre müssen sich in Quarantäne begeben, da sie am Sonntag im Bus neben Fribourg-Gastspieler Connor Hughes sassen. Der Rest der Mannschaft kann wieder normal trainieren und deshalb auch am Samstagabend (17.30 Uhr) in Olten antreten.

Marcel Kuchta
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Nach der Selbstquarantäne wieder einsatzbereit: Der HC Sierre.

Nach der Selbstquarantäne wieder einsatzbereit: Der HC Sierre.

Freshfocus

Am Mittwochabend hatte sich die Mannschaft des HC Sierre kollektiv vorsorglich in Selbstquarantäne gesetzt, nachdem bei Fribourg-Gottéron anfangs Woche vier Spieler positiv auf den Corona-Virus getestet worden waren. Was Sierre mit Fribourg zu tun hat? Nun: Am Sonntag stand im Spiel gegen die EVZ Academy (4:1) Fribourgs Ersatzgoalie Connor Hughes mit einer B-Lizenz für die Unterwalliser im Einsatz. Damit war auch die Austragung des Meisterschaftsspiel gegen den Olten vom Samstag gefährdet.

Nach den entsprechenden Abklärungen des Contact Tracings entschied nun der Waliser Kantonsarzt, dass nur zwei (nicht genannte) Spieler der Siderserer in Quarantäne bleiben müssen. Und zwar die beiden, die vor unter hinter Hughes im Bus gesessen sind, wie Sierre-Sportchef Christophe Fellay gegenüber der Zeitung "Le Nouvelliste" ausführte. Die Spieler wurden übrigens nicht getestet, da sie keinerlei Krankheitssymptome aufwiesen. Fellay sagt: "Wir sind froh, dass wir spielen können und nicht für zehn Tage in Quarantäne müssen."