Solidarität mit einem Schiedsrichter-Kollegen

Drucken
Teilen

Fussball Der Ostschweizer Schiedsrichterverband ruft an diesem Wochenende zu einer Solidaritätsaktion auf. Anlass ist die ALS-Erkrankung eines Kollegen. Ein engagierter Schiedsrichter aus dem Verbandsgebiet, der seit Jahrzehnten als Referee und Inspizient tätig gewesen ist, leidet seit einiger Zeit unter der seltenen Krankheit Amyotrophe Lateralsklerose (ALS). Ein Schicksal, das die Kollegen nicht unberührt lässt. Aus diesem Grund ruft der Ostschweizer Schiedsrichterverband (OSV) alle Schiedsrichter, aber auch Fussballfreunde, Funktionäre und Vereine zu einer Solidaritätsaktion auf.

Der OSV hat beschlossen, seine Mitglieder zu einer Spendenaktion zu motivieren. Es sind sämtliche 550 Referees aus dem Verbandsgebiet und Liechtenstein dazu eingeladen worden, ihre Schiedsrichter-Spesen von diesem Wochenende der ALS-Forschung zukommen zu lassen. Die Solidaritätsaktion soll für den betroffenen Schiedsrichterkollegen ein Grund zur Freude und zur Aufmunterung sein.

FC Frauenfeld unter Zugzwang

In der 2. Liga interregional steht der Tabellenfünfte Frauenfeld unter Druck, will er den Anschluss an die Spitzenplätze halten. Nach der 1:2-Heimniederlage am Mittwoch gegen Kosova beträgt der Rückstand auf Leader Freienbach schon zehn Punkte. Und morgen um 16 Uhr steht das Auswärtsspiel gegen den schlechter klassierten Tabellennachbarn Chur an. Verlieren die Frauenfelder erneut, rutschen sie definitiv ins Tabellenmittelfeld ab. Der Tabellenvierte Kreuzlingen empfängt morgen um 16.30 Uhr das siebtplatzierte Uzwil. Der Zwölfte Sirnach spielt zur gleichen Zeit beim Zehnten Winkeln. (pd/red)

Aktuelle Nachrichten