So läuft die Wahl

Bevor die 110 Mitglieder des Internationalen Olympischen Komitees heute über den Austragungsort der Winterspiele 2018 bestimmen, erhalten die Bewerber eine letzte Präsentationsmöglichkeit.

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Bevor die 110 Mitglieder des Internationalen Olympischen Komitees heute über den Austragungsort der Winterspiele 2018 bestimmen, erhalten die Bewerber eine letzte Präsentationsmöglichkeit. Im ersten Wahlgang sind die je zwei Vertreter Deutschlands, Südkoreas und Frankreichs nicht stimmberechtigt, da München, Pyeongchang und Annecy zur Auswahl stehen.

Die Vertreter jener Länder greifen erst wieder ein, wenn ihre Kandidatur nicht mehr zur Wahl steht. Im ersten Wahlgang ist zum Sieg das absolute Mehr nötig. Fällt keine Entscheidung, scheidet der am schlechtesten plazierte Bewerber aus. Dann fällt die Entscheidung im zweiten Wahlgang.

Für die Schweiz dürfen Patrick Baumann, Joseph Blatter, René Fasel, Gian-Franco Kasper und Denis Oswald abstimmen. Letzterer hat aber seinen Verzicht angedeutet, da er sich als Präsident des internationalen Ruderverbandes befangen fühlt, weil dessen Sponsor die Kandidatur Pyeongchangs unterstützt. (mz)

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