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SKISPRINGEN: Ein weiterer kleiner Schritt nach vorne

Simon Ammann verpasst in Engelberg seinen ersten Top-zehn-Platz seit 20 Monaten knapp, mit Platz elf gelingt ihm aber das beste Resultat in dieser Saison. Den Sieg holt sich Richard Freitag.

Nachdem er den zweiten Sprung auf 134,5 m sauber gestanden hatte, ballte Simon Ammann die Faust und zeigte den Zuschauern an der Titlis-Schanze sein strahlendes Lachen. Nur drei Kon­kurrenten sprangen im zweiten Durchgang weiter – und mit 17,5 und 18 sind mittlerweile auch die Stilnoten kein gravierendes Handicap mehr. Da der erste Sprung nicht ganz so geglückt war, reichte es aber nur noch zur Verbesserung vom 16. auf den elften Platz.

«Es wäre natürlich schön, wenn man erreicht, was man ansagt», gab der 36-jährige Toggenburger zu. Das wären eben die Top Ten gewesen. Dennoch sah Ammann fast nur Positives. «Das war die Leistung, die ich mir für den zweiten Wettkampftag erwünscht hatte.» Der vierfache Olympiasieger freute sich vor allem über die geglückte Reaktion auf den verpatzten zweiten Sprung am Samstag, mit dem er sich die Chance auf die Top Ten zunichte gemacht hatte.

Immer näher an den Besten

Zwar wartet er nun seit März 2016 und mittlerweile genau 30 Wettkämpfen auf einen Platz in den Top Ten. Ammann ist mittlerweile aber wieder so nahe an den Besten wie lange nicht mehr. «Vergangenes Jahr habe ich 30 Punkte auf die Besten verloren, jetzt sind es noch 15», stellte er mit einer gewissen Befriedigung fest. Mit Ausnahme von Überflieger Richard Freitag habe er den Anschluss fast geschafft. Amman scheint wieder reif für den Sprung in die besten zehn. Mit dem ersten Sprung vom Samstag und dem zweiten vom Sonntag hätte er das bereits in Engelberg locker geschafft.

«Ich habe ihn gerne so», meinte auch der Schweizer Skisprung-Chef Berni Schödler. Ammann sehe die positiven Sachen, aber auch, woran er arbeiten müsse. «Er hadert nicht mit dem Wind, den Punktrichtern et ce­tera.» Keine Freude machten Schödler die übrigen Schweizer. Ausser Ammann schaffte keiner den Sprung in den Finaldurchgang. «Das ist sehr unbefriedigend», sprach er Klartext.

Solche Sorgen kennt Richard Freitag im Moment nicht mal im Ansatz. Der 26-jährige Thüringer setzte seine eindrückliche Serie fort. Er belegte nun fünfmal in Folge Platz eins oder zwei. Hatte er am Samstag den Sieg gegen den Norweger Anders Fannemel um 0,1 Punkte verpasst, triumphierte er in der Reprise mit fast zwölf Zählern Vorsprung auf den polnischen Doppel-Olympiasieger Kamil Stoch. (sda)

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