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SKIFLIEGEN: Saisonabschluss in Ehren

Simon Ammann beendet die Saison mit zwei tollen Flügen und einem 14. Rang beim Weltcup-Finale in Planica. Ob es sein Karriereabschluss war, ist weiter offen.
Simon Ammann fliegt in Planica zweimal weit, schafft aber dennoch kein Top-Ten-Resultat. (Bild: Darko Bandic/AP)

Simon Ammann fliegt in Planica zweimal weit, schafft aber dennoch kein Top-Ten-Resultat. (Bild: Darko Bandic/AP)

Simon Ammann liess insbesondere nach Umgang eins seinen Emotionen freien Lauf. Der Toggenburger segelte auf 234 m. Dies ergab allerdings nur den ­ 13. Zwischenrang, obwohl auch die Landung klappte. Die aktuell besten Flieger ziehen den Sprung noch zehn Meter weiter. In der Reprise sprang der Schweizer bei leicht schlechteren Verhältnissen wie die meisten seiner Konkurrenten kürzer. Im Gesamtweltcup erreicht der Schweizer den 19. Rang. Ob die 222 m zugleich die Abschiedsvorstellung des vierfachen Olympiasiegers waren, wird sich weisen. Den Entscheid, ob er auch noch die kommende Saison mit der WM in Seefeld in Angriff nehmen wird, dürfte der 36-Jährige in den kommenden Wochen kommunizieren.

Stochs überlegener Triumph

Kamil Stoch zeigte nochmals eine Sonderverstellung. Der Pole siegte nach Flügen auf 245 und 234,5 m überlegen und krönte seine Traumsaison mit dem neunten Weltcupsieg. Er schnappte sich nach der Vierschanzentournee mit einem Vierfach-Triumph, dem Olympiasieg und dem Gesamtweltcup nun auch noch in extremis die 20 000 Franken Sonderprämie für die neu ins Leben gerufene Serie «The Planica 7». Stoch deklassierte die Konkurrenz um umgerechnet 13 Meter und mehr. Dem Zweitklassierten Stefan Kraft bot sich keine Chance, die Schmach der ­Austria-Adler abzuwenden. Die Österreicher bezogen eine Schlappe: Erst zum dritten Mal nach 1989 und 2001 beendeten sie einen Winter ohne Einzelsieg. Um an die 20 000 Franken Extra-Preisgeld zu gelangen, liess Stoch in Umgang eins freiwillig den Anlauf verkürzen. In den Tagen zuvor war er bereits weiter gesprungen als sein Konkurrent Johann André Forfang. Allerdings konnte er im kritischen Weitenbereich keinen Telemark mehr setzen. Gestern schaffte Stoch trotz einer Luke weniger Anlauf den weitesten Flug und erhielt die besten Stilnoten aller Springer. (sda)

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