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SKICROSS: Steigerungslauf von Marc Bischofberger

Der Oberegger Marc Bischofberger sichert sich in Innichen im Südtirol seinen zweiten Weltcupsieg nach fast drei Jahren. Dank des 26-jährigen Appenzellers ist erstmals in diesem Winter einer der Schweizer Männer auf dem Podium vertreten.

Begonnen hatte der Tag schwierig. «Im ersten Heat hatte ich kurz vor Schluss noch auf Platz vier gelegen, doch dann konnte ich in einer Kurve gleich zwei Gegner überholen. Und dann lief es mir je länger desto besser, von Lauf zu Lauf erfolgte eine Steigerung», durfte ein überglücklicher Marc Bischofberger letztlich festhalten. Schon in seinem Halb­final hatte sich der 26-Jährige aus Oberegg früh absetzen können. Den Final gestaltete er noch überlegener. Unmittelbar nach dem Start setzte sich Bischof­berger an die Spitze. Souverän baute er seinen Vorsprung aus, und am Ende resultierte ein fast locker herausgefahrener Erfolg, den er so richtig geniessen konnte. Sein Dank ging vorab an sein Helferteam: «Ich hatte mega schnelle Ski.» Fast drei Jahre hatte Bischofberger auf diesen Tag warten müssen. Im Januar 2015 war ihm in Val Thorens sein erster Sieg im Weltcup gelungen. Im vergangenen Winter dann liess er zwei weitere Podestplätze folgen. Dritter wurde er im Dezember im Montafon, Zweiter im Februar in Idre Fjäll in Schweden. Dank seines neuesten Erfolgs übernahm Bischofberger auch noch die Führung in der Zwischenwertung der Tour. Etwas Pech hatte Jonas Lenherr, der zweite Schweizer, der in die Viertelfinals vorgestossen war. Lenherr schied in seinem Lauf erst nach einem Zielfoto-Entscheid als Dritter aus.

Die Schweizer Frauen, allen voran Fanny Smith, konnten nicht brillieren wie noch die ­Woche zuvor im Montafon. Dort hatte die Waadtländerin ihren Weltcupsieg eingefahren. In ­Innichen jedoch war bereits in den Viertelfinals Endstation. Hinter der Deutschen Heidi Zacher und der Französin Alizée Baron wurde Smith lediglich Dritte. Auch Sanna Lüdi kam nicht über die Viertelfinals hinaus. (sda)

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