Ski Alpin

Wegen Torfehler: Beat Feuz verliert im Abfahrtstraining 1,51 Sekunden auf Svindal

Beat Feuz verliert im einzigen Training zur Abfahrt beim Weltcup-Finale im schwedischen Are eineinhalb Sekunden auf Aksel Lund Svindal, seinem letzten verbliebenen Konkurrenten um Abfahrts-Kristall.

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Beat Feuz klassiert sich im einzigen Abfahrts-Training in Are mit 1,51 Sekunden Rückstand auf Aksel Lund Svindal nur im 17. Rang

Beat Feuz klassiert sich im einzigen Abfahrts-Training in Are mit 1,51 Sekunden Rückstand auf Aksel Lund Svindal nur im 17. Rang

KEYSTONE/AP/ALESSANDRO TROVATI

Beat Feuz beging im einzigen Training zur Abfahrt beim Weltcup-Finale im schwedischen Are einen Torfehler und verlor mehr als eineinhalb Sekunden auf Aksel Lund Svindal, seinen letzten verbliebenen Konkurrenten um Abfahrts-Kristall.

Svindal, 2007 in Are Abfahrts-Weltmeister geworden, meldete mit der klaren Bestzeit seine Ambitionen auf den Sieg am Mittwoch (Start 10.30 Uhr) überaus deutlich an. Der Norweger blieb auf der wegen Nebels verkürzten WM-Piste von 2019 um 0,32 Sekunden vor dem zweitklassierten Österreicher Vincent Kriechmayr.

Torfehler kostet 1,51 Sekunden

Feuz wurde nur 17. und büsste am Dienstag nach einem Torfehler 1,51 Sekunden ein. Er steigt allerdings mit 60 Punkten Reserve auf Svindal in die letzte Abfahrt der Saison. Gewinnt der Abfahrts-Olympiasieger von Pyeongchang, so reicht Feuz der 6. Platz aus, um sich als erster Schweizer seit Didier Cuche (2011) wieder die kleine Kristallkugel in der Abfahrt zu sichern.

Bester Schweizer im mehrmals verschobenen Abfahrts-Training war der Zürcher Gilles Roulin als 13.

Flury beste Schweizerin

Bei den Frauen war Jasmine Flury als Vierte die beste der fünf gestarteten Schweizerin im einzigen Training für die Abfahrt vom Mittwoch (Start 12.00 Uhr). Die Bündnerin verlor auf der wegen den Schneefällen der vergangenen Tage stark verkürzten WM-Piste von 2019 eine halbe Sekunde auf Alice McKennis. Die Amerikanerin blieb ihrerseits um 0,23 Sekunden vor der Tschechin Ester Ledecka, die in Pyeongchang sensationell Olympia-Gold im Super-G gewonnen hatte.

Sofia Goggia, Lindsey Vonn und Tina Weirather befinden sich noch im Rennen um den Sieg im Abfahrts-Weltcup. Schnellste dieses Trios war am Dienstag die Amerikanerin Vonn als Fünfte.