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SKI ALPIN: Rückkehr im grossen Stil

Viktoria Rebensburg überzeugt nach überstandener Krankheit im Weltcup wie zuvor. Die Deutsche gewinnt den Riesenslalom am Kronplatz in Südtirol vor der Norwegerin Ragnhild Mowinckel.

Am Schluss durfte sich Viktoria Rebensburg wieder die rote Startnummer überstreifen, das Symbol für die beste Riesenslalom-Fahrerin. Die Amerikanerin ­Mikaela Shiffrin, die bisherige Leaderin in der Disziplinenwertung, war im ersten Lauf ausgeschieden.

Die Beste war Rebensburg schon zu Beginn der Saison gewesen. Die Siege in den Riesenslaloms in Sölden und Killington im US-Bundesstaat Vermont hatten ihr die Gewissheit gebracht, im Verlauf der Vorbereitung unter der Leitung des neuen Cheftrainers Jürgen Graller vieles richtig gemacht zu haben. Der Steirer, zuvor während vieler Jahre im Österreichischen Skiverband tätig, setzte neue Reize und vor allem legte er in den Trainings das Schwergewicht auf den Riesenslalom. Diese Einheiten absolvierte Rebensburg zu einem grossen Teil auf den Gletschern oberhalb von Zermatt und Saas-Fee.

Zwei dritte Plätze als Bestwerte führten nach der vergangenen Saison bei der Fahrerin zu Ärger und Frust – und zu kritischen Voten aus ihrem Umfeld. Den Entscheid der Führungsriege der deutschen Frauenequipe, Chefcoach Markus Anwander nach drei Jahren zu entlassen und durch Graller zu ersetzen, hatten Rebensburgs Ergebnisse mit Sicherheit mit beeinflusst.

Virusinfektion warf Rebensburg zurück

Nach dem Jahreswechsel machte Rebensburg eine Virusinfektion zu schaffen, und eine längere Pause war unumgänglich. Auf den Start in den Abfahrten und Super-G in Bad Kleinkirchheim und Cortina d’Ampezzo musste sie verzichten. Gestern war Rebensburg zurück in alter Stärke. Stark genug, um wieder zu siegen. Das Duell mit der nach dem ersten Lauf führenden Ragnhild Mowinckel entschied sie mit drei Hundertsteln für sich. Gut zwei Wochen vor Beginn der Olympischen Spiele ist die Deutsche wieder auf Kurs.

Die Schweizerinnen hatten die Chance auf Spitzenplätze schon im ersten Durchgang vergeben. Am Ende war die Jüngste des Teams die Beste. Die 19-jährige Mélanie Meillard machte im Final gleich elf Plätze gut und wurde Neunte. Auch Wendy Holdener gelang am Nachmittag eine markante Steigerung. Die Innerschweizerin, nach halbem Pensum Achtzehnte, wurde Zehnte. Simone Wild kam nicht über Platz 22 hinaus und verpasste damit eine weitere Möglichkeit, sich für eine Olympiaselektion zu empfehlen. Die letzte Möglichkeit dazu hat die Zürcherin am Samstag in Lenzerheide. Lara Gut, die sich im Riesen­slalom nach wie vor um einiges schwerer tut als in den Speed-Disziplinen, musste sich sogar mit Rang 26 bescheiden. (sda)

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