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SKI ALPIN: Ende einer langen Leidenszeit

Knapp drei Jahre laborierte die Skirennfahrerin Michelle Basler aus Rickenbach an Verletzungen, die auch Operationen nach sich zogen. Seit diesem Winter fährt sie wieder Rennen, muss aber alles etwas ruhiger angehen.
Urs Nobel
Michelle Basler fährt diesen Winter regelmässig gute Resultate im Slalom und scheidet nur selten aus. (Bild: pd)

Michelle Basler fährt diesen Winter regelmässig gute Resultate im Slalom und scheidet nur selten aus. (Bild: pd)

SKI ALPIN. Man muss sich das vorstellen. Ein junges Talent bekommt ein Aufgebot vom Nationalen Verband, um als Kadermitglied im Europacup ein Rennen bestreiten zu dürfen. Michelle Basler war dies in der Saison 2013/14 vergönnt. Keine Frage, sie zeigte sich glücklich darüber. Aber sie musste mit einer hohen Nummer starten und fand nicht mehr die besten Pistenverhältnisse vor. Sie zog sich nicht zuletzt aus diesem Grund einen Anriss am Kreuzband zu und die Saison war bereits zu Ende. Gegen Schluss des Winters stand sie aber schon wieder auf Ski und begann mit dem Aufbau hinsichtlich der nächsten Saison.

Eine Operation nach der andern

Das Sommertraining verlief beschwerdefrei und Michelle Basler bereitete sich gezielt auf den anstehenden Winter vor. Sie war motiviert. Im Sommertraining war sie stets die Gruppenbeste, was sie zuversichtlich stimmte. Dann der 13. September. Ein Sturz hatte Kniebeschwerden zur Folge. Der Arzt diagnostizierte gesunde Bänder, aber Wasser im Knie, und schickte die 21jährige Sportlerin zur Kontrolle ins MRI. Dort wurde ein Knorpelschaden sichtbar, der eine Operation und ein Jahr Pause zur Folge gehabt hätte. Diese Prognose verunsicherte, und Michelle Basler und ihre Eltern holten eine Zweitmeinung ein. Auch dort sah man eine Operation vor, und zwar am Kreuzband, bei den Knorpeln und am Meniskus. Die Heilungszeit besagter Verletzungen blieb jedoch dieselbe.

Tatsächlich konnte Michelle Basler ab Oktober wieder Skifahren, ohne Sommertraining allerdings. Am 12. Dezember, die Sportlerin erinnert sich noch daran, als wäre es gestern gewesen: Erneut eine Operation, sie hatte das Wadenbein gebrochen. Zwei Monate später stand sie wieder auf den Ski, ohne allerdings in besagter Saison noch ein Rennen zu bestreiten.

Zurück in den Regionalverband

Seit vergangenem Sommer herrscht im Sportlerleben von Michelle Basler wieder Normalität. Zuerst trainierte sie mit dem Nationalen Leistungszentrum Davos, um jedoch als Mitglied des Skiclubs Flumserberg in «die Arme» des Regionalverbandes Sarganserland-Walensee zurückzukehren. «Ich spürte, dass ich mehr Pausen benötigte. Im Regionalverband konnte man besser auf mich eingehen und auch Rücksicht üben.» Richtig war auch der Entscheid, sich in dieser Saison hauptsächlich auf die Disziplin Slalom zu konzentrieren. Die erhofften guten Resultate sind bisher auch eingetroffen.

Gesund bleiben

Für diese Saison hat sich Michelle Basler keine besonderen Ziele gesetzt. Sie will sich wegen einer allfälligen Kaderzugehörigkeit oder möglichen Europacup-Rennen keinen Druck auferlegen. «Ich will Fortschritte erzielen, Freude am Skifahren haben und gesund bleiben. Der Rest kommt dann von alleine.»

Schweizer Meisterschaft

Verschiebungen bringen es mit sich, dass sich die Skirennfahrer laufend auf neue Situationen einstellen müssen. Für Michelle Basler kein Problem. «Man muss für jedes Rennen bereit sein und sich bei allfälligen Verschiebungen sofort neu einstellen. Wem das nicht gelingt, der hat von vornherein verloren.»

Stattfinden werden die Schweizer Meisterschaften am 20./21. März in Haut Nendaz. Darauf freut sich Michelle Basler. Es sei interessant, Teil des grossen Skizirkus zu sein. Spitzenränge dürfen von ihr zwar nicht erwartet werden. Weil aber starke Fahrerinnen am Start sind, sind gute FIS-Punkte garantiert.

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