Sion nur mit einem Punkt gegen Lausanne

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Paolo Tramezzani werden im Wallis unangenehme Tage bevorstehen. Gegen Lausanne kam der italienische Trainer mit Sion im vorgezogenen Spiel der 10. Runde der Super League nicht über ein 1:1 hinaus.

Vom Ultimatum, gestellt nach einem 2:3 bei den Grasshoppers, hatte Sions Präsident Christian Constantin zuletzt Abstand zwar genommen. «Die Partie gegen Lausanne wird nicht seine letzte sein», betonte Constantin. In den letzten drei Spielen holte Tramezzani aber nur vier Punkte. Insofern dürften die Diskus­sionen nicht abflachen, zumal Sion im Westschweizer Derby während 75 Minuten die deutlich ­bessere Mannschaft war und die Partie kontrollierte.

Am Ende reichte es aber nur zu einem Punkt. Das hing unter anderem damit zusammen, dass Pajtim Kasami, davor unermüdlicher Koordinator der Sittener Offensivaktionen, müde wurde. Und es hing auch damit zusammen, dass Lausanne aus einem groben Aussetzer von Jan Bamert Kapital schlug. Die folgende Flanke führte noch nicht zum 1:1, weil Anton Mitrjuschkin einen Kopfball von Gabriel Torres abwehrte. Gegen den Nachschuss von Maxime Dominguez war der Russe dann machtlos. (sda)