Siege für Weinfelden und Kreuzlingen

In der 2. Liga gewann Weinfelden gegen St. Moritz mit 2:1 nach Penaltyschiessen. Kreuzlingen besiegte zu Hause St. Gallen mit 4:1 und ergatterte sich drei wichtige Punkte gegen den Abstieg.

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Ex-HCT-Trainer Rolf Schrepfer (l.) ist in der Weinfelder Mannschaft (hier im Derby gegen Kreuzlingen) eine Teamstütze. (Bild: Mario Gaccioli)

Ex-HCT-Trainer Rolf Schrepfer (l.) ist in der Weinfelder Mannschaft (hier im Derby gegen Kreuzlingen) eine Teamstütze. (Bild: Mario Gaccioli)

EISHOCKEY. Zu Beginn der Partie Weinfelden gegen St. Moritz war gegenseitiges Abtasten angesagt. Chancen auf beiden Seiten prägten die ersten Minuten, wobei sich keine Mannschaft klare Vorteile erarbeiten konnte. Es waren die Gäste aus dem Engadiner Ferienort, welche durch eine weitere gute Möglichkeit in der 8. Minute durch Mühlemann in Führung gingen. Im zweiten Drittel entwickelte sich ein ausgeglichenes und faires Spiel. Trotzdem zeigten sich vor allem die Weinfelder sehr ineffizient und rannten weiterhin einem Rückstand nach.

Der Schlussabschnitt änderte vorerst nichts am Geschehen auf dem Eis. Nach 50 Minuten realisierte Trunz endlich den ersten vielumjubelten Treffer der Einheimischen. Darauf konnten die Bündner Gäste bis Ende der Verlängerung nicht mehr reagieren, und so musste schliesslich das Penaltyschiessen entscheiden. Weinfelden gewann mit drei sehenswerten Treffern von Schrepfer, Schmid und Widmer die Partie und sicherte sich zwei Punkte.

Im Match Kreuzlingen gegen St. Gallen versenkte Farner gleich in der Startphase den Puck im Tor der Gäste zum 1:0. In der Folge entwickelte sich ein kämpferisches Spiel mit vielen ungenauen Zuspielen. In der Schlussphase des ersten Drittels glich der auffälligste St. Galler, Viglino, mit einem Schuss ins rechte obere Eck aus. Auch im zweiten Drittel kamen beide Teams zu guten Chancen. In der 26. Minute konnten die Kreuzlinger das zweite Mal jubeln. Kurz nach Spielmitte verwerteten die Grenzstädter erneut einen Angriff. Im letzten Drittel setzte St. Gallen nochmals alles auf eine Karte. Doch Pfennich konnte in der 57. Minute zum entscheidenden 4:1 einschiessen. (ps/h)