Sieg ist für St. Otmar Pflicht

St. Otmar geht morgen um 17 Uhr als Favorit in sein Heimspiel gegen Basel. Der Gegner belegt nach drei Spielen ohne Punkt den letzten Tabellenplatz.

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Wieder zurück: Fabian Christ. (Bild: Ralph Ribi)

Wieder zurück: Fabian Christ. (Bild: Ralph Ribi)

HANDBALL. Basel ist die Wundertüte der NLA. Im Vorfeld einer Saison wird jeweils nie ganz deutlich, wie stark die Mannschaft wirklich ist. Der Start in die Spielzeit 2012/13 verlief für Basel mit drei Niederlagen schlecht. Dass der Gegner die Mannschaft von Silvio Wernle nie richtig einschätzen kann, liegt vor allem an den Finanzen des Clubs.

Geringeres Budget bei Basel

In den vergangenen Jahren ging es mit dem RTV Basel auf und ab: Transfers von teuren Spielern wechselten sich mit finanziellen Problemen ab. Präsident Alex Ebi scheint die Basler nun aber stabilisiert zu haben – allerdings mit einem geringeren Budget als zuvor. Trotzdem verfügen die Basler über starke Spieler: Beispielsweise wechselte Nationalspieler Marko Vukelic von Kadetten Schaffhausen in die Nordwestschweiz, und im Angriff zieht der erfahrene Slowene Rok Ivancic die Fäden.

Trotzdem geht St. Otmar als Favorit ins morgige Heimspiel um 17 Uhr in der Kreuzbleiche. Die St. Galler scheinen den Tritt nach der ärgerlichen Niederlage gegen Bern-Muri im ersten Saisonspiel langsam zu finden.

Christ erstmals wieder dabei

Während der Angriff der Ostschweizer bereits recht gut funktioniert, ist in der Verteidigung und bei den Torhütern noch Verbesserungspotenzial vorhanden. Der Defensive von St. Otmar könnte aber die Rückkehr von Kreisläufer Fabian Christ mehr Stabilität verleihen. Der Deutsche fehlte die ersten drei Spiele der Saison wegen einer Sperre aus der vergangenen Spielzeit und ist gegen Basel erstmals wieder spielberechtigt. Die St. Galler müssen hingegen auf den verletzten Nejc Hojc verzichten. (chk)