Sieg an einem legendären Radrennen

Lukas Spengler vom RRC Diessenhofen hat die 178 Kilometer lange U23-Version des Klassikers Paris–Roubaix gewonnen. Der 20-Jährige fährt momentan für das BMC Development Team und strebt den Schritt zu den Radprofis an.

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Lukas Spengler Radrennfahrer im BMC Development Team (Bild: pd)

Lukas Spengler Radrennfahrer im BMC Development Team (Bild: pd)

Lukas Spengler vom RRC Diessenhofen hat die 178 Kilometer lange U23-Version des Klassikers Paris–Roubaix gewonnen. Der 20-Jährige fährt momentan für das BMC Development Team und strebt den Schritt zu den Radprofis an.

Herr Spengler, setzten Sie sich den Sieg am Radrennen Paris–Roubaix zum Ziel?

Ja schon, es ist eigentlich immer mein Ziel, zu gewinnen. Aber das ist bis anhin sicher mein grösster Sieg. Ich habe mich gut darauf vorbereitet und die Saison langsam begonnen.

Das Rennen ist bekannt für die Abschnitte auf Kopfsteinpflaster. Wie sind Sie mit dieser Unterlage klargekommen?

Eigentlich sehr gut, ich habe diese Abschnitte alle ohne Sturz überwinden können. Aber es ist schon nicht so einfach, vor allem, wenn es dreckig und nass ist.

Konnten Sie sich im Vorfeld irgendwie auf diese Hindernisse vorbereiten?

Nicht wirklich, diese Kopfsteinpflaster sind nicht mit den Steinen in unseren Altstädten vergleichbar. Man kann hier als Training höchstens mal mit dem Rennvelo auf Kies- oder Ackerwegen fahren.

Momentan fahren Sie für das BMC Development Team. Wollen Sie bald den Schritt zu den Radprofis wagen?

Ich weiss noch nichts konkretes für die Zukunft. Aber ja, natürlich ist es schon mein Ziel, irgendwann den Sprung zu den Profis machen zu können.

Der Thurgauer Stefan Küng fährt für das BMC Racing Team. Kennen Sie ihn?

Ja, vor einem Jahr waren wir noch zusammen im BMC Development Team. Dann hat er ja den Sprung zu den Profis gemacht, deshalb sehen wir uns jetzt nicht mehr so oft.

Haben Sie ein Vorbild im Radsport?

Ja, gerade er, Stefan Küng, ist ein Vorbild von mir. Er ist ja noch sehr jung und zählt bereits zu den Grossen. Und wie gesagt, wir waren zusammen im Team, deshalb steht er mir auch nahe. Oder auch Silvan Dillier, der ebenfalls im BMC Development Team war und jetzt schon erfolgreich ist.

Was machen Sie momentan beruflich, wenn Sie nicht mit Training beschäftigt sind?

Ich arbeite zu 50 Prozent als Velomech.

Können Sie fortlaufend reduzieren und so eine Profikarriere einleiten?

Ja, es ist gut möglich, den Übergang fliessend zu gestalten.

Was ist Ihr nächstes Ziel?

Das ist die Schweizer Meisterschaft Ende Monat. Ich möchte dort wieder vorne mitfahren, wie im vergangenen Jahr. (rar)

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