Wil unter Sforza weiterhin sieglos

Wil unterliegt dem Aufstiegsanwärter Lausanne auswärts mit 0:2. Die Wiler haben in der Offensive erneut nur wenig zu bieten. Dementsprechend ist der Sieg des Heimteams verdient.

Gianluca Lombardi, Lausanne
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Wils Sandro Lombardi (rechts) im Zweikampf mit Lausannes Stjepan Kukuruzovic. (Bild: Gianluca Lombardi)

Wils Sandro Lombardi (rechts) im Zweikampf mit Lausannes Stjepan Kukuruzovic. (Bild: Gianluca Lombardi)

Die Gastgeber stellten die Weichen bereits mit dem ersten Angriff auf Sieg. Nach einer Hereingabe von rechts stand Maxime Dominguez völlig frei und traf zum 1:0. Auf die erste Chance zum Ausgleich musste der FC Wil nicht lange warten, Noah Loosli verlor im Strafraum den Zweikampf mit Sergio Cortelezzi, dieser brachte den Ball aber nicht unter Kontrolle und scheiterte am Torhüter.

Mit zunehmender Spieldauer kamen die Wiler immer besser in die Partie. Die beste Chance besass Nikki Havenaar nach einer Ecke von links, doch er schaffte es nicht, denn Ball aus kurzer Distanz über die Linie zu schieben. Auf der anderen Seite machten es die Hausherren besser. Ein seitlicher Freistoss landete vor den Füssen von Cameron Puertas, dieser verwandelte zum 2:0. Die Pausenführung entsprach durchaus dem Gezeigten und war auch in der Höhe verdient.

Vorwärts spielen

In der zweiten Halbzeit agierten die Gäste aus Wil konzentrierter und zielstrebiger. Magnus Breitenmoser tauchte allein vor dem Tor auf, scheiterte aber am Westschweizer Goalie. Es war dies die beste Wiler Chance im zweiten Durchgang. Lausanne hingegen konzentrierte sich fortan darauf, das Resultat über die Zeit zu bringen. Die beste Chance für die Gastgeber vergab Flo. Nachdem er mit einem hohen Steilpass lanciert wurde, setzte er seinen Abschluss mit dem Kopf knapp neben das Tor.

In Halbzeit zwei zeigten die Wiler aber insgesamt eine deutlich ansprechendere Leistung. Die Hypothek aus dem ersten Durchgang war aber doch zu gross. Trainer Ciriaco Sforza bestätigte nach dem Spiel, dass er in der zweiten Halbzeit durchaus positive Ansätze gesehen hat, auf denen aufgebaut werden kann. Zwar hat die Mannschaft gut und intensiv trainiert, hat das Besprochene aber nicht auf den Rasen gebracht.

Sinnbildlich dafür war die Entstehung des ersten Gegentors. Obschon Trainer Sforza Wert darauf legt, stets vorwärts zu spielen, taten dies seinen Mannen in dieser Situation nicht. Prompt wurden Sie von den Westschweizern mit dem frühen Gegentor bestraft.