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Kommentar

Sforza und der FC Wil – es treffen sehr unterschiedliche Welten aufeinander

Die Verpflichtung als Trainer beim FC Wil ist für Ciriaco Sforza eine nächste Chance. Denn der heute 49-Jährige war zwar ein Fussballer von Welt, als Trainer ist er das aber nicht.
Christian Brägger
Christian Brägger (Bild: Urs Bucher)

Christian Brägger (Bild: Urs Bucher)

Kein Aprilscherz. Und auch nicht Kurt Felix’ Fernsehsendung «Verstehen Sie Spass», die Ciriaco Sforza zu seinem Entsetzen einmal einfach so von Bayern München an Inter Mailand verkaufte.

Die Anekdote zeigt: Ciriaco Sforza war ein Fussballer von Welt. Aber als Trainer ist er das nicht. Er steht beispielhaft dafür, dass eine wunderbare Aktivlaufbahn längst keinen wunderbaren Coach macht. Der 49-Jährige setzte gewiss schon einige Ausrufezeichen – selten blieben sie nachhaltig. Zuletzt, so muss man das heute sehen, bestand er die Probezeit beim FC Thun nicht. Es passte einfach nicht, auch aus Mentalitätsgründen. Das war im Herbst 2015. Danach kam nichts mehr.

Sforza bringt Publizität, steht für Powerfussball, Ehrgeiz und Sachverstand. Und er gilt als Trainer mit Instinkt, wenngleich es ihm nicht immer gelingt, seine Ideen zu vermitteln. Weil den Ostschweizern in der Rückrunde im Prinzip nichts mehr passieren kann, erhält Sforza etwas mehr Zeit, den Verein und eine gemeinsame Mentalität zu entwickeln. Für den Aargauer ist der FC Wil eine Chance, wenn noch nicht die letzte; auf der anderen Seite ist Sforzas Verpflichtung nicht risikofrei, es treffen sehr unterschiedliche Welten aufeinander.

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