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SERIENSIEGER: Rekord für Valverde

Alejandro Valverde ist auch in der 81. Flèche Wallonne nicht zu bezwingen. Dem Thurgauer Radprofi Michael Albasini fehlt auf Platz fünf nur wenig zu einer weiteren Podestklassierung.
Der Spanier Alejandro Valverde ist einmal mehr der Schnellste am Ende der Mauer von Huy und gewinnt zum fünften Mal. Links der Ostschweizer Michael Albasini. (Bild: Julien Warnand/EPA)

Der Spanier Alejandro Valverde ist einmal mehr der Schnellste am Ende der Mauer von Huy und gewinnt zum fünften Mal. Links der Ostschweizer Michael Albasini. (Bild: Julien Warnand/EPA)

Michael Albasini hatte vor zwei Wochen mit dem Etappensieg in der Baskenland-Rundfahrt sowie am Ostersonntag mit dem dritten Platz im Gold Race seinen hervorragenden Formstand unter Beweis gestellt. Die 81. Flèche Wallonne bestritt der Thurgauer folgerichtig als Leader seines australischen Teams Orica-Scott.

Der in Gais wohnende Albasini fuhr beim Klassiker in Wallonien, bei dem die Entscheidung jeweils in der abschliessenden Mauer von Huy fällt, schon in der Vergangenheit oftmals stark. 2012 als Zweiter und 2015 als Dritter stand er sogar auf dem Podest. Gleiches verpasste der 36-Jährige gestern nur knapp, da er am Schluss des 1,2 Kilometer langen und durchschnittlich 9,6 Prozent steilen Bergsprints nicht mehr wie gewünscht beschleunigen konnte.

Ganz anders Alejandro Valverde. In der ruppigen Mauer von Huy trat er 250 Meter vor der Ziel so explosiv wie unwiderstehlich an. Sofort legte der einst des Dopings überführte Spanier aus Murcia eine beträchtliche Distanz zu seinen Konkurrenten.

Valverde, der vor dem Iren Daniel Martin und dem Belgier Dylan Teuns gewann, hatte danach genügend Zeit zum ausgiebigen Siegesjubel. Beim Überfahren der Ziellinie zeigte er mit fünf ausgestreckten Fingern gleich selber seine Anzahl Siege bei der Flèche Wallonne an. Er gewann das Rennen zum fünften Mal und ist damit Rekordgewinner. Gestern siegte Valverde an der Mauer von Huy zum vierten Mal in Folge. Der Movistar-Captain, der am nächsten Dienstag 37 Jahre alt wird, erlebt den erfolgreichsten Frühling seiner Karriere. In dieser Saison gewann er auch schon die Andalusien-, Katalonien- und Baskenland-Rundfahrt.

Am Sonntag folgt mit Lüttich–Bastogne–Lüttich der dritte und letzte Ardennen-Klassiker. Auch in drei Tagen gehört Valverde zum Favoritenkreis. Ebenso wie Albasini, der vor Jahresfrist beim ältesten Eintagesklassiker nur vom Niederländer Wout ­Poels besiegt wurde. (sda)

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