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SEGELN: Höchstleistungen vor Kreuzlingen

Teils stürmische Windböen ermöglichten an der grössten J/70-Regatta der Schweiz und am Bodensee rasante Gleitfahrten. Teams aus Deutschland, Österreich und der Schweiz zeigten seglerischen Spitzensport.
Ulrich Dinkelacker
Spannendes Battle an der Luvmarke. (Bild: PD)

Spannendes Battle an der Luvmarke. (Bild: PD)

Ulrich Dinkelacker

sport@thurgauerzeitung.ch

Als Sieger des spannenden Wettbewerbs ging das Team von Alain Stettler vom Regattaclub Oberhofen/Thunersee hervor. Es siegte vor dem Team mit Stefan Seger, ebenfalls Regattaclub Oberhofen/Thunersee, und dem, am Bodensee bisher dominierenden, deutschen Team vom Württembergischen Yachtclub mit Steuermann Max Rieger. Da die Regattaresultate sowohl zum Swisscup als auch zur Deutschen Segel-Regionalliga Süd, der Deutschen Junioren-Segel-Liga und zur Bodenseemeisterschaft zählten, reisten Spitzenteams aus allen drei Bodensee-Anrainerstaaten an.

Drei Laufsiege für Stettler am ersten Tag

Die erste Wettfahrt konnte pünktlich gestartet werden und wurde vom Team Stefan Seger mit der «Jurmo» gewonnen. Dann folgten die weiteren Wettfahrten Schlag auf Schlag. Dreimal ging der Laufsieg an die Crew von Alain Stettler. Beide Teams vom Regattaclub Oberhofen am Thunersee – aktuell in der Schweizer Segel-Nationalliga in Führung und Dritter der Sailing Championsleague – spielten ihr volles Potenzial aus und setzten sich an die Spitze des Zwischenklassements. Dank einer konstanten Leistung folgte das Team «Mothership» mit Steuermann Max Rieger, welches die bisherigen J/70-Regatten am Bodensee dominierte, auf Platz 3.

Während die Spitzenteams die immer wieder einfallenden stürmischen Böen mit bis zu 36 Knoten Windgeschwindigkeit mit Freudenschreien zu rasanten Surfs nutzten, waren die Teams am Ende des Feldes bis an ihre Grenzen gefordert, ihr Sportboot und das grosse Gennacker-Vorsegel unter Kontrolle zu halten.

Nach sechs Wettfahrten und einem gemeinsamen Nachtessen mit allen Teilnehmern ging der erste Wettkampftag früh zu Ende.

Am zweiten Tag war der erste Start bereits auf 9 Uhr angesetzt und die Windprognosen liessen erneut beste und sportliche Segelbedingungen erwarten. Tatsächlich blies auch gleich wieder ein optimaler Segelwind. Graue Wolken und gelegentlicher Nieselregen waren für die gutausgerüsteten Crews kein Hindernis, es wurde pünktlich bei Westwind mit Windstärke drei bis vier gestartet.

Spitzenteams gaben sich keine Blösse

Der erste Start musste wegen eines Massenfrühstarts wiederholt werden, aber dann waren die 39 Regattayachten wieder auf der Bahn. Weitere fünf Wettfahrten konnten abgeschlossen und gewertet werden. Während sich die drei Spitzenteams keine Blösse mehr gaben und konstant Spitzenresultate segelten, waren die nächsten Plätze hart umkämpft. Das Team um Julian Flessati vom Regattaclub Bodensee – amtierende Club-Schweizer-Meister – konnte sich mit Spitzenplätzen und einem Laufsieg noch auf Rang 4 vorkämpfen. Auf Platz 5 folgt die «Jai» mit Skipper Dennis Mehlig vom Württembergischen Yachtclub.

Für die Durchführung der Regatta-Serie waren mehr als 20 Helferinnen und Helfer auf dem Land und Wasser im Einsatz. Die J/70-Flotte benutzte den Hafen Seegarten als Basis. Da zahlreiche Boote auf dem Landweg transportiert wurden, leistete Hafenmeister Mariano Grosso einen speziellen Einsatz, mussten doch innert kurzer Zeit am Samstag mehr als 20 Boote eingekrant und am Sonntag nach der Regatta wieder ausgekrant werden.

Ranglistenspitze

1. Rang: SUI 1045, Alain Stettler, Regattaclub Oberhofen RCO; 2. Rang: SUI 938, Stefan Seger, Regattaclub Oberhofen RCO; 3. Rang: GER 715, Max Rieger, Württembergischer Yacht-Club e.V.WYC.

flic.kr/s/aHskYr4gum.

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