SCK-Fanionteam im Halbfinal

Erstmals in der Vereinsgeschichte könnten gleich zwei Teams des SC Kreuzlingen im Cup-Halbfinal stehen. Es wäre auch eine Premiere im Schweizer Wasserball.

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wasserball. Das SCK-Fanionteam besiegte im Viertelfinal des Schweizer Cups den NLA-Aufsteiger aus Winterthur mit 12:6 Toren und qualifizierte sich damit souverän für die Halbfinals «Final-Four» im Mai in Lugano. Ob auch die zweite Kreuzlinger Mannschaft (U20, NLB) den Sprung in die Schlussrunde schafft, wird sich am 18. Februar im Spiel gegen den SV Basel entscheiden.

Mit Herzog, Raschle, Buob, Weber und Pleyer weilten sämtliche SCK-Junioren in den Skiferien. Darunter litt nicht nur das Training und die Spielvorbereitung sondern zu Beginn der Partie gegen Winterthur auch die Abstimmung in Abwehr und Angriff. Der SC Winterthur verkaufte seine Haut so teuer wie möglich und konnte gegen den letztjährigen Cupfinalisten vorübergehend sogar 3:2 in Führung gehen.

Den Tritt gefunden

Spätestens als Winterthur zum zweiten Mal den Führungstreffer erzielte, erwachten die Kreuzlinger Wasserballer. Sie erhöhten das Tempo und machten mehr Druck im Angriff bei gleichzeitig konzentrierterer Abwehrarbeit. Diese Massnahmen sollten nicht ohne Wirkung bleiben. Der neu zum SCK transferierte serbische Torhüter Predrag Spasojevic konnte zwar mit seiner Leistung und derjenigen seiner Vorderleute noch nicht vollauf zufrieden sein, aber er brachte zusehends Ordnung in die Abwehrreihen.

Je stabiler hinten agiert wurde, desto druckvoller wurden auch die Angriffe vorgetragen. Nicht weniger als acht Spieler waren an den insgesamt zwölf SCK Treffern beteiligt, was für eine solide Breite des Kaders spricht. Auch findet Rudi Vacho langsam aus seiner Formbaisse und war mit vier Toren erfolgreichster Schütze des Abends.

SCK muss sich steigern

Der SC Kreuzlingen zeigte in Winterthur eine solide Leistung, muss sich aber mit Blick auf die in zwei Wochen beginnende NLA-Saison noch massiv steigern. (ke)

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