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Schwingfest in St.Georgen: Lokalmatador Lars Geisser kennt die Tricks von Favorit Daniel Bösch

Lars Geisser gehört am Samstag zu den Favoriten am Abendschwinget in St.Georgen. Bereits zum Auftakt bekommt es der Mörschwiler jedoch mit Ausnahmeathlet Daniel Bösch zu tun.
Ives Bruggmann
Der Mörschwiler Lars Geisser (oben) im Bodenkampf mit dem Thurgauer Mario Schneider am St.Galler Kantonalfest 2018. (KEYSTONE/Gian Ehrenzeller)

Der Mörschwiler Lars Geisser (oben) im Bodenkampf mit dem Thurgauer Mario Schneider am St.Galler Kantonalfest 2018. (KEYSTONE/Gian Ehrenzeller)

Lars Geisser bringt mit 1,86 m und 117 kg optimale Voraussetzungen für das Schwingen mit. Doch im Vergleich mit Daniel Bösch, der 7 cm grösser und 15 kg schwerer ist, wirkt Geisser fast wie ein Leichtgewicht. Der 31-jährige Toggenburger Bösch weiss etwas mit seiner Masse anzufangen. So gewann der Metzger aus Zuzwil neben dem Unspunnenschwinget von 2011 weitere 19 Kranzfeste und erschwang sich insgesamt 99-mal eine Kranzauszeichnung. Damit ist der Hüne einer der erfolgreichsten noch aktiven Schwinger der Schweiz.

Auch Lokalmatador Geisser hat es im Schwingen weit gebracht. Das Aushängeschild des Schwingclubs St. Gallen und Umgebung ergatterte in seiner Karriere zwölfmal einen Kranz, zweimal davon am Nordostschweizer Teilverbandsfest, eines Anlasses der zweithöchsten Kategorie nach dem Eidgenössischen. 2015 gewann der 29-jährige Mörschwiler zudem das Regionalfest auf der Wolzenalp.

Am liebsten zweimal gegen Bösch

Keine Frage: Im ersten Gang ab 17 Uhr auf dem Sportplatz der Hebelturnhalle in St.Georgen ist Bösch gegen Geisser Favorit. Geheimnisse haben die beiden Favoriten keine voreinander. Sie kennen sich seit Jahren aus den Trainingszusammenzügen des Kantonal- sowie des Teilverbands. «Man kennt die Tricks und Schwünge des anderen», sagt Geisser, der angibt, dass Bösch sicherlich eine Stufe über ihm stehe. «Ich muss schauen, dass ich im ersten Gang parat bin», sagt der Geschäftsführer einer Metallbaufirma. Sein Ziel sei es, zweimal gegen Bösch anzutreten. Diese Konstellation ergäbe sich im Falle einer Schlussgangqualifikation der beiden Auftakt-Kontrahenten. Von der Besetzung her müsste es Bösch als einziger eidgenössischer Kranzschwinger in den Schlussgang schaffen. Auch Geisser ist nach dem Anschwingen in keinem Gang mehr Aussenseiter.

Während Topfavorit Bösch am Thurgauer Kantonalen bereits in die Kranzfestsaison gestartet ist, hat Geisser bislang nur regionale Schwingfeste absolviert. «Sie sind eine optimale Ergänzung zum Training. Man trifft auf neue Gegner und kann etwas ausprobieren», sagt Geisser. Für die anstehende Saison hat sich der Turnerschwinger hohe Ziele gesetzt.

Das Training intensiviert

Über allem steht der Kranzgewinn am Eidgenössischen Schwingfest in Zug im August. «Ich weiss, dass es ein hohes Ziel ist, aber es ist nicht unmöglich», sagt Geisser. Im Winter hat er dafür mit einem persönlichen Coach «noch spezifischer und effizienter» trainiert. Nun fühlt sich der Mörschwiler bereit für die anstehende Saison und die Jagd nach weiteren Kränzen. Morgen Abend im Anschwingen wartet bereits der erste Härtetest von eidgenössischem Format.

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