SCHWINGEN: Hinter Giger schwingt ein starkes Team

Die Thurgauer präsentieren sich am 122. Nordostschweizerischen Verbandsfest in guter Form. Im aussergewöhnlichen Ambiente der Davoser Eishalle gewinnen nebst Festsieger Samuel Giger sechs weitere Thurgauer den Kranz.

Esther Lüthi
Merken
Drucken
Teilen
Schwingen statt Eishockey: Das NOS-Verbandsfest fand in der Eishalle Davos statt. (Bild: Eddy Risch/KEY)

Schwingen statt Eishockey: Das NOS-Verbandsfest fand in der Eishalle Davos statt. (Bild: Eddy Risch/KEY)

Die Stimmung mit 5000 Zuschauern in der Eishalle Davos beflügelte die Thurgauer Schwinger am Nordostschweizerischen – nicht nur den späteren Sieger Samuel Giger. Auf Rang 6b klassiert sich Michael Steiner. Im Anschwingen blieb der Amliker gegen Thomas Kammermann und Stefan Rütsche siegreich. Dem Schwingerkönig Arnold Forrer trotzte Steiner noch vor dem Mittag einen Gestellten ab. Dank zwei Siegen am Nachmittag gegen Roman Lozza im vierten und Daniel Elmer im sechsten Gang holte sich Steiner den zweiten Teilverbandskranz mit 57,00 Punkten.

Burkhalter holt seinen 99. Kranz

Ebenfalls im sechsten Rang klassiert sich Routinier Stefan Burkhalter. Den Grundstein für seinen 99. Kranz legte der Homburger im Anschwingen mit Siegen über Victor Cardinaux und Thomas Koch. Seine einzige Niederlage kassierte er im dritten Gang gegen Daniel Bösch. Nach einem Gestellten gegen Simon Anderegg im fünften Gang folgte eine Maximalnote gegen Manuel Breitenmoser.

Im siebten Rang klassierten sich gleich vier Thurgauer. Beni Notz blieb mit vier Siegen und zwei gestellten Gängen unbesiegt. Ebenfalls kranzgeschmückt kehrten die Brüder Mario und Domenic Schneider aus Davos zurück. Nachdem Mario Schneider nach vier Gängen noch an der Spitze mitgemischt hatte, reichte ihm am Nachmittag der Sieg über Nicola Wey zu Kranzehren. Domenic Schneider klassierte sich dank abschliessenden zwei Maximalnoten gegen Daniel Kunz und Roman Lozza im selben Rang.

Krähenbühl dreht am Ende auf

Der Frauenfelder Tobias Krähenbühl wies nach vier Gängen zwei Niederlagen und zwei Siege auf. Den Kranz sicherte er sich dank zwei Maximalnoten zum Abschluss. Festsieger Giger stellte im Anschwingen mit dem Berner Gast Thomas Sempach. Danach besiegte er der Reihe nach Christoph Odermatt, Pirmin Gmür, Roger Rychen und Daniel Bösch. Dank des Triumphs im Schlussgang gegen Armon Orlik erreichte der Ottoberger in der Schlussrangliste 58,50 Punkte.

Esther Lüthi