SCHWINGEN: Dominanz im Hessenbohl

Vor über 1000 Zuschauern gewinnt Samuel Giger souverän das Thurgauer Sommerschwingfest oberhalb Lustdorf. Im Schlussgang bezwingt er Pius Näf.

Reto Hürlimann
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Samuel Giger (rechts) besiegt im Schlussgang seinen Clubkollegen Pius Näf. (Bild: Esther Lüthi)

Samuel Giger (rechts) besiegt im Schlussgang seinen Clubkollegen Pius Näf. (Bild: Esther Lüthi)

Reto Hürlimann

sport@thurgauerzeitung.ch

Mit bereits drei Kranzfestsiegen und insgesamt sechs erschwungenen Kränzen in der laufenden Saison, ging Samuel Giger als Favorit in den Wettkampf im Hessenbohl. Dieser Rolle wurde er auch gerecht. Bereits nach drei Gängen konnte er drei Siege ausweisen. Die Thurgauer Eidgenossen Tobias Krähenbühl im ersten wie auch Stefan Burkhalter im dritten Gang besiegte er mit der Höchstnote. Auch David Dumelin hatte Gigers Form nichts entgegenzusetzen. Lediglich Domenic Schneider trotzte Giger im vierten Gang ein Unentschieden ab. Mit den folgenden Siegen, im fünften Gang gegen den Toggenburger Valentin Mettler sowie im Schlussgang gegen Pius Näf, durfte Giger den Siegermuni «Finder» entgegennehmen.

Spezieller Applaus für Stefan Burkhalter

Auf dem zweiten Platz klassierte sich Stefan Burkhalter, der vom Publikum für seinen kürzlich erkämpften 100. Kranz bejubelt wurde. Unbezwungen blieb auch Mario Schneider. Dank vier Siegen und zwei gestellten Gängen klassierte er sich punktgleich mit Tobias Krähenbühl auf dem dritten Rang.

Auch der Nachwuchs kämpfte um die begehrten Auszeichnungen und mass sich in vier Kategorien. Bei den Ältesten der Jahrgänge 2002/03 ging der Sieg in den Kanton Aargau. Luis Hasler vom Schwingklub Fricktal besiegte im Schlussgang Silvan Koller aus Busswil. Koller klassierte sich zusammen mit Gian Leng­acher aus Frauenfeld im zweiten Rang. Der Sieg der Jahrgänge 2004/05 ging ebenfalls an einen Gastschwinger, den Aargauer ­Nicolas Wüst.

Thurgauer Hoffnung bis in den Schlussgang

Die Chancen für einen Thurgauer Kategoriensieg waren im Jahrgang 2006/07 bis zum Schlussgang intakt. Andrin Grob aus Langrickenbach unterlag aber nach intensivem Kampf dem ­Zürcher Elia Müller. Bei den Jüngsten (2008/09) dominierte Lorin Rhyner aus Wittenwil. Im Schlussgang besiegte er Gian ­Rieder aus Dussnang.