Schwierige Gruppe für die Kadetten

Schaffhausen startet heute zu Hause gegen Barcelona in die Champions League. Um wie in den vergangenen zwei Jahren den Achtelfinal zu erreichen, brauchen die Schaffhauser einen Exploit.

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HANDBALL. Ein Unbekannter ist der heutige Gegner für Schaffhausen nicht. Bereits in der vergangenen Saison haben die Kadetten in der Gruppenphase der Champions League gegen Barcelona gespielt. Der Schweizer Meister verlor seine beiden Gruppenspiele knapp. Obwohl einige Schlüsselspieler Barcelona in der Sommerpause verlassen haben, sind die Katalanen heute in Schaffhausen Favorit. Mit Akteuren wie Goalie Arpad Sterbik, Siarhei Rutenka oder Jesper Noddesbo verfügt Barcelona noch immer über zahlreiche Spitzenspieler.

Graubner hinterlässt Lücke

Schaffhausen musste auf diese Saison hin den Weggang seines Schlüsselspielers David Graubner kompensieren. Der 28jährige Schweizer Internationale wechselte in die Bundesliga zu Grosswallstadt. Seine Rolle im Angriff soll Christian Dissinger übernehmen. Der Deutsche verpasste die vergangene Saison aber wegen eines Kreuzbandrisses nahezu komplett. Der 21-Jährige war am vergangenen Wochenende gegen Kriens-Luzern erstmals wieder im Aufgebot. In der Verteidigung soll der Spanier Carlos Prieto, der in der vergangenen Saison beim Champions-League-Dritten Kopenhagen spielte, Graubner ersetzen. Zudem verpflichteten die Schaffhauser das 18jährige kroatische Talent Marko Mamic für den linken Rückraum. Dem über zwei Meter grossen Mamic dürfte es aber für die Champions League noch an Erfahrung fehlen.

Chance auf den vierten Rang

Damit Schaffhausen die Achtelfinal-Qualifikation der vergangenen beiden Jahre wiederholen kann, muss viel zusammenpassen. Den Kadetten wurde eine stark besetzte Gruppe zugelost. Nebst Barcelona trifft das Team von Trainer Petr Hrachovec auf das deutsche Spitzenteam Füchse Berlin, Pick Szeged aus Ungarn sowie RK Zagreb und Dinamo Minsk. Barcelona, Szeged und Berlin werden wohl die ersten drei Plätze untereinander ausmachen. Schaffhausen hat aber die Chance, sich als Gruppenvierter für den Achtelfinal zu qualifizieren. (chk)