Schweizerinnen enttäuschen

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Langlauf Nathalie von Siebenthal blieb nach ihrem Exploit im Skiathlon beim WM-Rennen über 10 km in Lahti unter den Erwartungen. Das Klassisch-Rennen mit Einzelstart war von vornherein jener WM-Wettkampf, bei welchem ihr die geringsten Chancen für eine Top-Klassierung eingeräumt wurden. Letztlich wies das Schlussklassement die 23-jährige Berner Oberländerin allerdings bloss auf dem 30. Platz aus. Vor zwei Jahren in Falun waren es nach dem 6. WM-Rang über die gleiche Distanz Freudentränen gewesen, die von Siebenthal nicht mehr zurückhalten konnte. Zwei Jahre später in Lahti war sie nach dem Rennen den Tränen zumindest sehr nahe. «Das tut einfach weh», räumte die WM-Vierte im Skiathlon unumwunden ein. Das Schweizer Bestresultat ging auf das Konto von Nadine Fähndrich. Die Luzernerin lief in den 25. Rang und erfüllte damit ihre eigenen Erwartungen.

Gold im zweiten Distanzrennen der Frauen war für die Favoritin Marit Björgen reserviert. Die bald 37-jährige Norwegerin errang ihren 16. WM-Titel mit 41 Sekunden Vorsprung auf die Schwedin Charlotte Kalla – bei rund 26 Minuten Laufzeit eine Weltreise. Bronze ging an Astrid Uhrenholdt Jacobsen. (sda)