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Schweizer Team mit schwieriger Mission

Curling Das Mixed-Doppel wird im Februar 2018 in Pyeongchang als dritter Curling-Wettbewerb erstmals im Olympia-Programm figurieren. Der 35-jährige Glarner Martin Rios und die 25-jährige Bielerin Jenny Perret werden die Schweiz an den Winterspielen vertreten, falls sie aus eigener Kraft den für die Schweiz in weite Ferne gerückten Olympia-Quotenplatz herausholen. An der WM im kanadischen Lethbridge haben sie in diesen Tagen ihre letzte Chance, um sich das Ticket doch noch zu sichern.

Das Tandem Yves Hess/Flurina Kobler hinterliess mit dem schwachen Abschneiden an der letztjährigen WM im schwedischen Karlstad für Swiss Curling eine schwere Hypothek. Mit dem 28. Platz unter 42 Nationen klassierten sich die beiden Innerschweizer weit weg von dem Bereich, der in der Qualifikation für die Olympischen Spiele Punkte abwirft. Während sich Aussenseiter wie Estland, die Slowakei, Österreich oder Irland Punkte gutschreiben liessen, brachten die Schweizer einen unerwarteten Nuller nach Hause.

Nur sieben Teams können sich qualifizieren

Was in Schweden schiefgelaufen ist, müsste das Glarner Team mit einem wahren Kraftakt an der diesjährigen WM wettmachen, zumal sich nur sieben Nationen für die Winterspiele qualifizieren. Für das Achterfeld ist Olympia-Gastgeber Südkorea gesetzt. Im klassischen Curling in Viererteams dagegen wird das Olympia-Turnier mit je zehn Teams gespielt. Die Schweiz ist bei den Männern wie bei den Frauen qualifiziert. Das Schweizer Team wird in Lethbridge voraussichtlich mindestens die Viertelfinals, eventuell die Halbfinals erreichen müssen.

In dem nach ein paar besonderen Regeln durchgeführten Mixed-Doppel spielen weltweit nur wenige Curler, die üblicherweise in den ambitionierten Viererteams antreten. Das Grundniveau unter den Wettbewerben ist nicht zu vergleichen. Rios und Perret haben im klassischen Wettkampf nichts Relevantes gewonnen, nicht in der Schweiz und schon gar nicht an internationalen Meisterschaften, für die sie nie qualifiziert waren. (sda)

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