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Schweizer Speed-Team erlebt tödlichen Sturz hautnah mit

Ski alpin Als sich am Montag in Nakiska der tödliche Trainingsunfall des französischen Abfahrers David Poisson zutrug, waren die Schweizer Speed-Spezialisten unmittelbar zugegen. Wie Swiss-Ski mitteilte, trainierten Beat Feuz, Patrick Küng, Mauro Caviezel, Marc Gisin und Gilles Roulin zum Zeitpunkt des Unglücks auf der gleichen Piste wie das französische und das italienische Team. Das Schweizer Quintett, das erst tags zuvor in der kanadischen Ortschaft angekommen war, musste den Unfall und die Bergung des Opfers aus nächster Nähe mitverfolgen.

Die Konzentration der Athleten gilt derzeit der gemeinsamen Verarbeitung der Geschehnisse, wofür auch professionelle Hilfe aus der Schweiz hinzugezogen wurde. Wie, wann und wo die Vorbereitung auf die Olympia-Saison fortgesetzt wird, ist noch offen. Vor dem Weltcup-Auftakt der Speed-Fahrer von Ende kommender Woche im nahe gelegenen Lake Louise wäre für das Schweizer Männerteam noch ein Trainingscamp eingeplant.

Durch die Sicherheitsnetze geflogen

Mittlerweile ist schon mehr über den Unfallhergang bekannt. Laut Augenzeugen verlor David Poisson im untersten Teil der Trainingsstrecke in einer Kompression einen Ski. Danach flog der 35-Jährige durch das Sicherheitsnetz und prallte mit immer noch hohem Tempo in einen nahe ­dahinterstehenden Baum. «Als wir an der Unfallstelle ankamen, konnten wir nur noch den Tod dieser Person feststellen», sagte ein Sprecher der lokalen medizinischen Notfalldienste. Wiederbelebungsversuche des Rettungsteams blieben ohne Erfolg. (sda)

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