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Schweizer setzen falsches Zeichen

Die Schweizer Eishockey-Nationalmannschaft verliert den Achtelfinal gegen Deutschland 1:2 nach Verlängerung. Es ist eine der bittersten Niederlagen der Neuzeit.
Klaus Zaugg, Gangneung

Klaus Zaugg, Gangneung

Das Debakel zeichnet sich früh ab. Das Spiel gegen Deutschland trägt von allem Anfang an den Keim des dramatischen Scheiterns in sich. Nationaltrainer Patrick Fischer wird hinterher sagen, man habe resolut auftreten und ein Zeichen setzen wollen. Mit ein paar harten Aktionen.

Aber Cody Almond übertreibt es. Er schickt Deutschlands Verteidigungsminister Christian Erhoff bereits nach neun Sekunden mit einem brutalen Check gegen den Kopf vorübergehend ins Land der Träume. Der Titan mit mehr als 800 NHL-Spielen taumelt in die Kabine und wird erst nach der ersten Pause wieder zurückkehren. Auch Cody Almond muss in die Kabine. Fünfminutenstrafe und Restausschluss. Das Powerplay nützen die Deutschen zum 1:0.

Dem ansonsten untadeligen Jonas Hiller, der das Turnier mit einer famosen Fangquote von 95,60 Prozent beenden wird, rutscht der Puck zwischen den Beinen durch. Nach dem Spiel wird er seinen Rücktritt aus der Nationalmannschaft erklären. «Es war mein letztes Turnier. Ich habe diesen Entscheid Patrick ­Fischer bereits vor dem Turnier mitgeteilt. Ich habe es mir lange überlegt. Aber ich habe einfach nicht mehr genug Energie für internationale Einsätze.»

Es reicht noch zum 1:1. Simon Moser befördert einen Abpraller ins Netz. Aber nicht zu mehr. Der unglückliche Beginn hat das Spiel der Schweizer «vergiftet». Sie versuchen zwar alles. Niemand kann den Vorwurf erheben, es habe am guten Willen gefehlt. Aber es fehlt die ruhige Zuversicht, die Ruhe im Spiel. Es fehlen die Impulse von der Bande.

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