SCHWEIZER NATI-SÖLDNER: Wie steht es um unsere Nati-Spieler?

Bundesliga, Serie A, Premier League heissen die Ligen, in welchen unsere Nati-Spieler spielen. Bürki, Rodriguez, Shaqiri lauten ihre Namen. Wir zeigen Ihnen in unserem Nati-Söldner-Check, in welchen Ligen die Spieler des Schweizer Nationalteams spielen, wie fit sie sind und wie es um ihre Form steht.

Alexandra Pavlovic
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Yann Sommer. (Bild: GAETAN BALLY (KEYSTONE))

Yann Sommer. (Bild: GAETAN BALLY (KEYSTONE))

Torhüter:

Yann Sommer. (Bild: GAETAN BALLY (KEYSTONE))

Yann Sommer. (Bild: GAETAN BALLY (KEYSTONE))

Nichts kommt an unseren Torhütern vorbei. Auf Stammgoalie Yann Sommer ist stets Verlass. Er ist immer da, wenn es brenzlig wird. Nach einer durchwachsenen letzten Saison hat sich der 28-Jährige wieder gefangen und zu alter Stärke zurückgefunden.
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Roman Bürki. (Bild: GAETAN BALLY (KEYSTONE))

Roman Bürki. (Bild: GAETAN BALLY (KEYSTONE))

Wer an den BVB denkt, denkt auch an Roman Bürki. Der 26-Jährige hat sich bei den Borussen etabliert und ist ebenfalls als Nummer 1 gesetzt. Gäbe es keinen Yann Sommer, wäre Bürki der Mann im Tor.
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Marwin Hitz. (Bild: GAETAN BALLY (KEYSTONE))

Marwin Hitz. (Bild: GAETAN BALLY (KEYSTONE))

Etwas Unruhe gab es bei Marwin Hitz. Sein Verbleib in Augsburg und die Verpflichtung eines weiteren Torhüters sorgte zuletzt für Irritationen - doch der Ostschweizer konnte seine Position im Tor verteidigen.
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Verteidigung:

Manuel Akanji. (Bild: PETER SCHNEIDER (KEYSTONE))

Manuel Akanji. (Bild: PETER SCHNEIDER (KEYSTONE))

Manuel Akanji, ein Name, der vielen noch nicht geläufig ist - ausser man verfolgt den FC Basel. Der 22-Jährige setzt seinen Weg als Verteidiger ungehindert fort und ist taktisch bereits reif genug.
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Johan Djourou. (Bild: GAETAN BALLY (KEYSTONE))

Johan Djourou. (Bild: GAETAN BALLY (KEYSTONE))

Johan Djouroulieferte viel Gesprächsstoff. Seine Saison beim HSV Hamburg möchte er wohl am liebsten vergessen. Im Herbst wurde er als Captain abgesetzt, im Februar spielte er das letzte Mal für den HSV. Das war nicht alles. In letzter Sekunde platzte der Transfer zu Montpellier in die Ligue 1. Zur Ruhe kam der 30-Jährige schliesslich an der türkischen Riviera. Der Innenverteidiger spielt nun bei Antalyaspor.
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Nico Elvedi. (Bild: CHRISTIAN BEUTLER (KEYSTONE))

Nico Elvedi. (Bild: CHRISTIAN BEUTLER (KEYSTONE))

Sein erstes Tor in der Bundesliga schoss Nico Elvedi und bescherte seinem Club Borussia Mönchengladbach damit den perfekten Bundesliga-Start. Obwohl die Verteidigung seines Teams zuletzt nicht glänzte, gelang ihm bei den weiteren Spielen eine solide Leistung.
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Michael Lang. (Bild: GAETAN BALLY (KEYSTONE))

Michael Lang. (Bild: GAETAN BALLY (KEYSTONE))

Geht es um die Verteidigung gilt es einen Namen nicht zu vergessen: Michael Lang. Beim FC Basel ist er Leistungsträger und gehört zum Stamm. Es ist nur noch eine Frage der Zeit, bis er ins Ausland wechselt.
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Stephan Lichtsteiner. (Bild: CHRISTIAN BEUTLER (KEYSTONE))

Stephan Lichtsteiner. (Bild: CHRISTIAN BEUTLER (KEYSTONE))

Mit Juventus Turin schreitet Nati-Captain Stephan Lichtsteiner in seine siebte Saison. Über einen Wechsel Lichtsteiners gab es in den vergangenen Wochen mehrere Gerüchte, doch der 33-Jährige betonte, dass er Juventus nur verlasse, wenn sich für ihn eine sehr attraktive Gelegenheit ergibt. Offenbar war das nicht der Fall und so stand der Schweizer bei den ersten Partien der Serie A auch in der Anfangsaufstellung.
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Jacques Francois Moubandje. (Bild: CHRISTIAN BEUTLER (KEYSTONE))

Jacques Francois Moubandje. (Bild: CHRISTIAN BEUTLER (KEYSTONE))

In 23 Liga-Spielen von der ersten bis zur letzten Minute durchgespielt - diese Bilanz kann François Moubandje im Kalenderjahr 2017 bisher verbuchen. Der 27-Jährige, der für den französischen Verein Toulouse spielt, hat damit immer über die volle Distanz gespielt.
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Ricardo Rodriguez. (Bild: ALESSANDRO DELLA VALLE (KEYSTONE))

Ricardo Rodriguez. (Bild: ALESSANDRO DELLA VALLE (KEYSTONE))

Auch Ricardo Rodriguez ist in einem neuen Land zu Hause. Nach viereinhalb Jahren wechselte der Verteidiger von Wolfsburg zum AC Milan. Stagnierte er zuletzt bei Wolfsburg, so trumpft er bei den Italienern nun auf.
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Fabian Schär. (Bild: GAETAN BALLY (KEYSTONE))

Fabian Schär. (Bild: GAETAN BALLY (KEYSTONE))

Fabian Schär erlebte kein gutes Jahr in Hoffenheim. In der Planung von Trainer Julian Nagelsmann spielte der Schweizer keine Rolle mehr. Ein Clubwechsel war daher die einzig richtige Option für Schär. In La Coruña kann er nun wieder Fuss fassen. Die Tendenz zeigt nach oben, wurde er in den ersten beiden Spielen bereits von Beginn weg eingesetzt.
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Mittelfeld:

Valon Behrami. (Bild: CHRISTIAN BEUTLER (KEYSTONE))

Valon Behrami. (Bild: CHRISTIAN BEUTLER (KEYSTONE))

Valon Berahmi hielt es nicht lange in der Premier League. Er wechselte zurück in die Serie A, diesmal zu Udinese Calcio. Für den 32-Jährigen ist es bereits der sechste Verein in Italien. 25 Minuten hat er bisher absolviert, beim zweiten Spiel sass er auf der Bank.
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Blerim Dzemaili. (Bild: CHRISTIAN BEUTLER (KEYSTONE))

Blerim Dzemaili. (Bild: CHRISTIAN BEUTLER (KEYSTONE))

Blerim Dzemailispielt nicht wie der Rest seiner Teamkollegen in Europa, sondern in Übersee. Der 31-Jährige unterschrieb bei Montreal Impact. Viele hielten den Wechsel für einen Fehler, doch Dzemailis Statistik spricht eine andere Sprache. In 14 Spielen erzielte er sechs Tore und gab neun Assists.
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Edimilson Fernandes. (Bild: GAETAN BALLY (KEYSTONE))

Edimilson Fernandes. (Bild: GAETAN BALLY (KEYSTONE))

Edimilson Fernandes gilt als grosses Talent. Der 21-Jährige dürfte in der Nati vorerst noch keine Rolle spielen. In der Premier League beweist er bei seinem Club West Ham United, dass man künftig auf ihn zählen kann. Von drei Spielen stand er zweimal in der Startaufstellung.
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Gelson Fernandes. (Bild: CHRISTIAN BEUTLER (KEYSTONE))

Gelson Fernandes. (Bild: CHRISTIAN BEUTLER (KEYSTONE))

Gelson Fernandes spielt neu bei Frankfurt. Der Bundesligist ist bereits der zehnte Arbeitgeber des 30-Jährigen. Trainer Nico Kovac hält grosse Stücke auf den Schweizer und lässt ihn stets von Beginn weg spielen.
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Remo Freuler. (Bild: GAETAN BALLY (KEYSTONE))

Remo Freuler. (Bild: GAETAN BALLY (KEYSTONE))

Remo Freuler scheint bei Atalanta Bergamo gesetzt. Nachdem er von Luzern in die Serie A gewechselt hatte, spielte er eine solide erste Saison. Zwar gingen die ersten beiden Meisterschaftsspiele verloren, doch der Schweizer zählt bei Atalanta zum Stamm.
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Admir Mehmedi. (Bild: CHRISTIAN BEUTLER (KEYSTONE))

Admir Mehmedi. (Bild: CHRISTIAN BEUTLER (KEYSTONE))

Admir Mehmedi ist in der Bundesliga zu Hause. Gegen den FC Bayern gelang ihm ein Traumtor. Sein Trainer Heiko Herrlich ist voll des Lobes. In Leverkusen scheint Mehmedi sein neues Glück gefunden zu haben.
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Xherdan Shaqiri. (Bild: CHRISTIAN BEUTLER (KEYSTONE))

Xherdan Shaqiri. (Bild: CHRISTIAN BEUTLER (KEYSTONE))

Xherdan Shaqiris vorzeitige Auswechslung beim ersten Pflichtspiel wegen eines muskulären Problems schürte die Angst nach einer erneuten Verletzung. Hat die Verletzungshexe wieder zugeschlagen? Nix da, Stoke City gab Entwarnung. Der 25-Jährige spielte gegen Bromwich Albion wieder über die volle Spielzeit.
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Granit Xhaka. (Bild: ALESSANDRO DELLA VALLE (KEYSTONE))

Granit Xhaka. (Bild: ALESSANDRO DELLA VALLE (KEYSTONE))

Granit Xhaha will bei Arsenal nicht so recht auf Touren kommen. In einem Premier-League-Spiel hatte er kaum Einfluss, dann wiederum glänzte er mit zwei Assists und war auch bei Gegentoren in zwei Partien direkt beteiligt. Es heisst, sein Club sei nach zwei Niederlagen in drei Spielen bereits unter Druck. Und Trainer Arsène Wenger könnte noch Rochaden tätigen.
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Denis Zakaria. (Bild: ALESSANDRO DELLA VALLE (KEYSTONE))

Denis Zakaria. (Bild: ALESSANDRO DELLA VALLE (KEYSTONE))

Denis Zakaria wechselte für rund 12 Millionen Franken zu Mönchengladbach. Der ehemalige YB-Spieler macht in der Bundesliga nun seine erste Erfahrung im Ausland und schlägt gleich an. Im zweiten Meisterschaftsspiel erzielte der 20-Jährige sein erstes Tor.
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Steven Zuber. (Bild: LAURENT GILLIERON (KEYSTONE))

Steven Zuber. (Bild: LAURENT GILLIERON (KEYSTONE))

Steven Zuber ist in der Nati vorerst noch zweite Wahl. In seinem Stammclub Hoffenheim jedoch steht der 26-Jährige stets in der Stammformation. Trainer Julian Nagelsmann setzte den Schweizer nicht nur in der Bundesliga von Beginn weg ein, sondern auch in der Europa League.
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STURM:

Haris Seferovic. (Bild: CHRISTIAN BEUTLER (KEYSTONE))

Haris Seferovic. (Bild: CHRISTIAN BEUTLER (KEYSTONE))

Haris Seferovics neue Heimatstätte ist Lissabon. Der Stürmer verliess Frankfurt im Sommer und schloss sich Benfica Lissabon an. Der Wechsel hat ihm offenbar gut getan. In den ersten vier Spielen erzielte er vier Tore - so viele, wie in der ganzen letzten Saison. Der 25-Jährige ist angekommen und wird auch gegen Andorra zum Einsatz kommen.
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Eren Derdiyok. (Bild: ALESSANDRO DELLA VALLE (KEYSTONE))

Eren Derdiyok. (Bild: ALESSANDRO DELLA VALLE (KEYSTONE))

Eren Derdiyok ist in seinem Club Galatasaray nur noch zweite Wahl. Seine Einsatzminuten in der Süper Lig sind bisher dürftig.
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In diesen Vereinen Spielen die Schweizer:

Die Schweizer Nati-Spieler spielen in neun verschiedenen Ligen:

In welcher Liga spielen die Schweizer?
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Bei Johan Djourou läufts nicht wirklich - Haris Seferovic kommt hingegen immer besser in Form.

Bei Johan Djourou läufts nicht wirklich - Haris Seferovic kommt hingegen immer besser in Form.