Schweizer Meisterschaft und internationale Prüfung

PFERDESPORT. Der Concours Complet auf der Frauenfelder Allmend eröffnete die Saison der Buschreiter in der Schweiz. Die jungen Reiter trugen dabei ihre nationale Meisterschaft aus.

Tamara Acklin
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PFERDESPORT. Der Concours Complet auf der Frauenfelder Allmend eröffnete die Saison der Buschreiter in der Schweiz. Die jungen Reiter trugen dabei ihre nationale Meisterschaft aus. Der Reitverein Frauenfeld und die Vision Frauenfeld unter OK-Präsident Peter Attinger scheuten auch diesen Frühling keinen Aufwand, um den Schweizer Reitern bereits zu Beginn der grünen Saison eine internationale Prüfung zu bieten. Sie lockte nebst 40 Schweizern auch Reiter aus Italien, Belgien und Deutschland an.

Dressur und Springen

Die Dressur wurde am Samstag auf dem Sandviereck geritten. Der 14jährige Trakehnerwallach Schwalbenprinz unter Esther Andres (Wynau) lag knapp vor Patrizia Attinger (Gockhausen) auf Raumalpha in Führung. Abends folgte ein Springparcours auf dem schönen Springgarten im Rennbahninnern, der selektiv war. Zehn Paare schafften eine Blankorunde. An der Spitze änderte sich nichts – Joëlle Bruni (Wolfhausen) machte mit einer Nullfehlerrunde auf Rouky Dimavi neun Ränge gut und reihte sich vor Patrizia Attingers Zweitpferd Hilton P auf Zwischenrang drei ein. In diese internationale Prüfung integriert war die Schweizer Meisterschaft der 18 bis 21-Jährigen. Drei Reiterinnen kämpften dabei um Gold. Am Samstagabend führte Teresa Stokar (Zürich) mit Don Johnsen knapp vor Joëlle Bruni mit Quadum und Dominique Stöckli (Wynau) auf Valdeur. Die Spannung für Sonntag war perfekt, jede Sekunde Überzeit konnte entscheidend werden.

Herausfordernde Strecke

Stephan Döll (Rorbas) und Clemens Santschi (Pfyn) zeichneten verantwortlich für die 2,9 Kilometer lange Geländestrecke über die Allmend. 15 Paare schafften die Idealzeit von 5 Minuten 35 Sekunden. Esther Andres gewann vor Patrizia Attinger, die die Ränge zwei und drei belegte. In der Meisterschaft rutschte Bruni nach einem Vorbeilaufer auf den Bronzerang ab. Stokar gewann knapp Gold vor Stöckli, die Silber holte.

Den Auftakt machten die Riderscorner-Jump-Green-70-Prüfungen. In zwei Prüfungen mit fallenden und festen Hindernissen waren über 100 Paare am Start. Jörg Zingg (Oberriet) auf Arco und Maya Grossenbacher (Stallikon) auf Vamaris Carinho waren siegreich. Am Sonntag nutzten die Basisreiter die erste nationale Startmöglichkeit dieses Jahres. 90 Paare machten davon Gebrauch, in der Kategorie B2 auf der 2,5 Kilometer langen Strecke über die Allmend zu reiten. Steffi Mylius (Geuensee) mit Jana SZ und Denise Hensch (Mesikon) mit Zulana siegten.

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