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Schweizer Junioren verlieren Halbfinal deutlich

Die Schweizer Junioren verpassen in Vancouver deutlich den erstmaligen Final-Einzug an einer U20-Weltmeisterschaft. Das Team von Trainer Christian Wohlwend unterliegt im Halbfinal Finnland 1:6.
Nach dem überraschenden Sieg gegen Schweden im Viertelfinal gab es gegen die Finnen nichts zu holen. Hier checkt Laaksonen den Schweizer Sandro Schmid. (Bild: Joel Marklund/Bildbyran/freshfocus (Vancouver, 4. Januar 2019))Nach dem überraschenden Sieg gegen Schweden im Viertelfinal gab es gegen die Finnen nichts zu holen. Hier checkt Laaksonen den Schweizer Sandro Schmid. (Bild: Joel Marklund/Bildbyran/freshfocus (Vancouver, 4. Januar 2019))
Die Finnen waren klar besser. Der Schweizer Torhüter Akira Schmid hatte alle Hände voll zu tun. (Bild: Joel Marklund/Bildbyran/freshfocus (Vancouver, 4. Januar 2019))Die Finnen waren klar besser. Der Schweizer Torhüter Akira Schmid hatte alle Hände voll zu tun. (Bild: Joel Marklund/Bildbyran/freshfocus (Vancouver, 4. Januar 2019))
Gleich sechsmal kassierte die Schweiz einen Treffer gegen ein starkes Finnland. (Bild: Joel Marklund/Bildbyran/freshfocus (Vancouver, 4. Januar 2019))Gleich sechsmal kassierte die Schweiz einen Treffer gegen ein starkes Finnland. (Bild: Joel Marklund/Bildbyran/freshfocus (Vancouver, 4. Januar 2019))
Jubeln konnte die Schweiz nur einmal: Hier bejubeln Tim Berni, Philipp Kurashev und Luca Wyss das 4:1. (Bild: Joel Marklund/Bildbyran/freshfocus (Vancouver, 4. Januar 2019))Jubeln konnte die Schweiz nur einmal: Hier bejubeln Tim Berni, Philipp Kurashev und Luca Wyss das 4:1. (Bild: Joel Marklund/Bildbyran/freshfocus (Vancouver, 4. Januar 2019))
Anton Lundell (links) gegen den Schweizer Matthew Verboon. (Bild: Elena Rusko/freshfocus (Vancouver, 4. Januar 2019))Anton Lundell (links) gegen den Schweizer Matthew Verboon. (Bild: Elena Rusko/freshfocus (Vancouver, 4. Januar 2019))
Rasmus Kupari macht Druck auf das Schweizer Tor. (Bild: Joel Marklund/Bildbyran/freshfocus (Vancouver, 4. Januar 2019))Rasmus Kupari macht Druck auf das Schweizer Tor. (Bild: Joel Marklund/Bildbyran/freshfocus (Vancouver, 4. Januar 2019))
Die Schweiz unter Beschuss. (Bild: Elena Rusko/freshfocus (Vancouver, 4. Januar 2019))Die Schweiz unter Beschuss. (Bild: Elena Rusko/freshfocus (Vancouver, 4. Januar 2019))
Der Schweizer Philipp Kurashev führt die Scheibe in der finnischen Zone. (Bild: Joel Marklund/Bildbyran/freshfocus (Vancouver, 4. Januar 2019))Der Schweizer Philipp Kurashev führt die Scheibe in der finnischen Zone. (Bild: Joel Marklund/Bildbyran/freshfocus (Vancouver, 4. Januar 2019))
Ein seltener Anblick: Die Schweiz vor dem finnischen Torhüter Ukko-Pekka Luukkonen. (Bild: Elena Rusko/freshfocus (Vancouver, 4. Januar 2019))Ein seltener Anblick: Die Schweiz vor dem finnischen Torhüter Ukko-Pekka Luukkonen. (Bild: Elena Rusko/freshfocus (Vancouver, 4. Januar 2019))
Am Schluss bleiben konsternierte Gesichter - hier Simon le Coultre (links) Yannick Brühweiler. (Bild: Elena Rusko/freshfocus (Vancouver, 4. Januar 2019))Am Schluss bleiben konsternierte Gesichter - hier Simon le Coultre (links) Yannick Brühweiler. (Bild: Elena Rusko/freshfocus (Vancouver, 4. Januar 2019))

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Schweiz - Finnland 1:6

(sda) «Ich glaube, wir gewinnen. Wir sind so etwas von zuversichtlich», hatte Wohlwend vor der an seinem 42. Geburtstag stattgefundenen Partie gesagt. Die Realität sah aber anders aus. Die Finnen zeigten den Schweizern vor 14'014 Zuschauern deutlich die Grenzen auf, waren klar die bessere Mannschaft. Nach nicht einmal acht Minuten stand es 4:0 für die Nordländer, die bereits nach 40 Sekunden in Führung gegangen waren. Eine Teilschuld an diesem Gegentor trug Verteidiger David Aebischer. Kurz vor dem 0:3 (6.) vergab Justin Sigrist eine gute Möglichkeit zum 1:2, er traf jedoch den Puck nicht richtig.

Die Finnen benötigten für die ersten vier Tore bloss acht Schüsse. Damit erlebte der Schweizer Goalie Luca Hollenstein, der zuvor mit zwei Shutouts, einem im Viertelfinal gegen Schweden (2:0), und einer Abwehrquote von 97,75 Prozent brilliert hatte, einen Albtraum-Abend. Wohlwend reagierte und ersetzte ihn in der 8. Minute durch Akira Schmid, der eine gute Leistung zeigte.

In der 17. Minute verkürzte Philipp Kuraschew auf 1:4. Der russisch-schweizerische Doppelbürger war bereits zum sechsten Mal an dieser U20-WM erfolgreich und ist damit der beste Torschütze. Gleichzeitig war es der fünfte Powerplay-Treffer der Schweizer im Turnier. Zwar startete die Wohlwend-Equipe stark ins zweite Drittel, nach dem 1:5 von Aleksi Heponiemi (27.) gab es dann aber endgültig keine Zweifel mehr über den Ausgang der Partie. Wie unterlegen die Schweizer waren, unterstreicht das Schussverhältnis von 17:33 aus ihrer Sicht. Zwischenzeitlich hatte es 1:14 gelautet.

Am Samstagabend um 22 Uhr erhalten die Schweizer im Spiel um Rang 3 eine weitere Gelegenheit, die zweite Medaille an diesem Anlass nach Bronze 1998 zu holen. Auch damals hatten sie im Halbfinal gegen Finnland (1:2) verloren. Der Gegner im «kleinen» Final ist Russland, das gegen die USA mit 1:2 den Kürzeren zog und bittere Tränen der Enttäuschung weinte. Auf die Osteuropäer waren die Schweizer bereits zum Abschluss der Vorrunde getroffen. Dabei setzte es nach einer 2:0-Führung eine 4:7-Niederlage ab.

Telegramm:

Finnland - Schweiz 6:1 (4:1, 2:0, 0:0)

Vancouver. - 14'014 Zuschauer. - SR Bruggeman/Sidorenko (USA/BLR), Goljak/Schischlo (BLR/RUS). - Tore: 1. (0:40) Ylönen (Virtanen) 1:0. 3. Talvitie (Kupari, Vaakanainen) 2:0. 6. Talvitie (Kupari, Heponiemi) 3:0. 8. Jokiharju (Heponiemi, Puustinen/Ausschluss Verboon) 4:0. 17. Kuraschew (Leuenberger, Müller/Ausschluss Virtanen) 4:1. 28. Heponiemi (Tolvanen, Lundell) 5:1. 35. Kupari (Kakko, Heponiemi/Ausschluss Gross) 6:1. - Strafen: 3mal 2 Minuten gegen Finnland, 6mal 2 Minuten gegen die Schweiz.

Schweiz: Hollenstein/Akira Schmid (ab 8.); Gross, Le Coultre; Aebischer, Berni; Burger, Moser; Barandun; Lehmann, Tanner, Leuenberger; Müller, Kuraschew, Eggenberger; Brüschweiler, Sigrist, Nussbaumer; Wyss, Sandro Schmid, Verboon; Gerber.

Bemerkungen: Schweiz ohne Geisser (verletzt) und Zaetta (überzähliger Goalie).

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